Montag, 28. September 2015

600 000 abgelehnte Asylbewerber nicht abgeschoben – EU verklagt Deutschland

600 000 abgelehnte Asylbewerber nicht abgeschoben – EU verklagt Deutschland

Stefan Schubert

Dieser Tage kommt man aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr heraus. In den Jahren 2013 und 2014 wurden in Deutschland nur einer von drei Asylbewerbern anerkannt. Dadurch ist behördlich und letztinstanzlich vor Gericht festgestellt, dass die überwiegende Mehrheit das Asylrecht für eine illegale Einreise in die Sozialsysteme missbraucht hat. Milliarden Kosten sind für den Steuerzahler entstanden und werden Jahr für Jahr weiter anfallen, denn ein Kartell aus Politik, Flüchtlingsorganisationen und Medien verhindern, geltendes Recht umzusetzen. Duldung statt Abschiebung lautet die Parole ‒ die Zeche zahlt der Bürger.

Selbst der EU-Kommission werden Deutschlands ständige Rechtsverstöße in der Flüchtlingskrise jetzt zu bunt. Zwar hat die EU Kommission vor wenigen Tagen gegen insgesamt 19 Mitgliedsstaaten Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet.
Jedoch meist wegen ungenügender Unterbringung, hygienischen Standards, Verpflegung und Vergleichbarem, dass dagegen ein Staat wegen zu laschem Umgang mit den Flüchtlingsmassen verklagt wird, dürfte einzigartig bleiben.

Die Zahlen sind eindeutig, zum 31. Dezember 2014 waren 154 191 abgelehnte Asylbewerber ausreisepflichtig. Abgeschoben wurden im gesamten Jahr lediglich 10 884 Ausländer, in dieser Statistik sind aber auch Migranten mit abgelaufenem Visum und Aufenthaltserlaubnis erfasst. Selbst dies ergibt einen Saldo von 143 307 Asylbewerbern, die zuvor bereits durch alle Gerichtsinstanzen geklagt haben, aber weiterhin durch Landes- und Kommunalpolitiker im Land geduldet werden.

2013 verblieben 131 598 abgelehnte Asylbewerber im Land, 2012 bereits 118 347 Personen. Insgesamt haben sich in den vergangenen Jahren 600 000 abgelehnte Asylbewerber in Deutschland aufgestaut, bestätigt das Bundesinnenministerium auf Anfrage.

Wie es dazu kommen konnte, erklärt ein hochrangiger Mitarbeiter des Innenministeriums»Deutschland ist zum Hauptzielland für illegale Einwanderer in Europa geworden. Das will niemand zugeben und abschieben will die Flüchtlinge aus Angst vor schlechter Presse auch niemand. Das Abschieben ist nämlich Ländersache, es kostet Geld und sorgt für unschöne Fotos am Flughafen.«

Der Blick auf die Regierungsverhältnisse in den Landesregierungen ist eindeutig:

Niedersachsen Rot-Grün, Schleswig-Holstein Rot-Grün, Brandenburg Rot-Rot, Bremen Rot-Grün, Hamburg Rot-Grün, NRW Rot-Grün, Rheinland-Pfalz SPD, Mecklenburg-Vorpommern Rot-Schwarz, Sachsen Schwarz-Gelb, Thüringen Rot-Rot-Grün, Berlin Rot-Schwarz, Baden-Württemberg Grün-Rot, Saarland Schwarz-Rot, Bayern CSU, Hessen Schwarz-Grün, Sachsen-Anhalt Schwarz-Rot.

Die Landesregierungen von SPD und Grünen sind die Hauptverantwortlichen für die andauernden Rechtsverstöße auf Kosten der Allgemeinheit. Einzig aus ideologischen Gründen widersetzen sich die Politiker geltendem Recht. Es wird schlicht nicht abgeschoben, im Gegenteil, Länder wieThüringen und Schleswig-Holstein verkünden in dieser angespannten Lage auch noch ein generelles »Winterabschiebeverbot«.

Neben der merkelschen Willkommenskultur hat sich auch Deutschlands Haltung, selbst rechtskräftig abgelehnte Asylanten nicht abzuschieben, bis in die entferntesten Winkel der Welt rumgesprochen. Dies bildet den Hintergrund eines weiteren wichtigen Anziehungspunktes der Flüchtlingsmassen, gezielt nach Deutschland einzuwandern, wie der Vorsitzende der Bund-Länder-Arbeitsgruppe Rückführung (AG Rück), Wilfried Burghardt, benennt:»Deutschland zieht auch wegen des relativ niedrigen Abschiebungsrisikos so viel Asylbewerber an. Die Mängel bei der Aufenthaltsbeendigung sind ein wesentlicher Pull-Faktor.«

Im Klartext heißt das, einmal im gelobten Land angekommen, ist gleichbedeutend mit Bleiberecht für immer. Obwohl keinerlei Asylgrund vorliegt, falsche Angaben gemacht wurden und selbst, wenn dem Einwanderer zwischenzeitlich Straftaten vorgeworfen werden. Eine Abschiebung findet so gut wie nie statt. Allein 2015 werden über eine Million zusätzliche Asylanten erwartet. Es sieht bei Weitem nicht danach aus, dass die Flüchtlingsmassen in den nächsten Jahren von alleine abebben werden.

Sollte eine Landesregierung sich doch mal genötigt sehen, Recht und Gesetz durchzusetzen, lassen Lokalpolitiker, oft aufgewiegelt von steuerbezuschussten Flüchtlingsorganisationen, keine Gelegenheit ungenutzt, sich ins linke Licht zu rücken. »Lokalpolitiker brechen eingeleitete Vollzugsmaßnahmen immer wieder in letzter Minute ab, um eine mögliche negative öffentliche Darstellung zum Abschiebevollzug zu vermeiden«, so der Leiter der AG Rück.

Es sind die gleichen rot-grünen Landes-und Kommunalpolitiker, die gegenwärtig lauthals nach Beschlagnahmungen von privaten Immobilien rufen. Die Enteignungen werden auf Basis der jeweiligen Landesordnungs- oder Sicherheitsgesetzen notdürftig versucht zu begründen. Bei Gefahr für Leib, Leben und Gesundheit, heißt es dort, könne für Schutzsuchende eine Unterkunft beschlagnahmt werden.

Es würden mit einem Schlag 600 000 zusätzliche Unterkünfte zur Verfügung stehen, hätten sich Rot-Grüne-Politiker an geltendes Recht gehalten.




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Leser-Kommentare (10) zu diesem Artikel

29.09.2015 | 07:47

Bärbel Müller

offenbar will keiner hier merken, worum es eigentlich geht, bei dieser ganzen Flüchtlingsinszenierung. Es gibt nämlich keine Flüchtlingsströme, zumindest nicht mehr als seit Jahrzehnten schon. Die "Sozialsysteme" wurden vom Anfang an nach dem selben Pyramiden Schema angelegt, wie das seinerzeit auch Bernie Madoff versucht hat und sie sind schon lange Pleite. Und nein, nicht wegen der Flüchtlinge/Asylbewerber oder wie man diese Menschen sonst auch nennen möchte. Die...

29.09.2015 | 07:45

Klaus

Was bringt schon das Abschieben, wenn doch die Grenzen für Jedermann offen sind - gar nichts!

29.09.2015 | 07:34

Werner

War die Praxis des Umgangs mit abgelehnten Asylbewerbern in den vergangenen Jahren schon eine Katastrophe, so gewinnt man jetzt den Eindruck, dass der Wahnsinn keine Grenzen mehr kennt. Ohne Unterlass strömen Tausende so genannte Asylsuchende nach Deutschland und unsere Bundesregierung schaut tatenlos zu! Dem Volk wird vorgegaukelt, durch Grenzkontrollen dem Einhalt zu gebieten. In Wahrheit wurde bisher kein einziger aufgehalten und schon gar nicht zurück geschickt. Maßgebliche...

29.09.2015 | 07:26

BewusstSEIN

Die Geistigen Gesetze greifen gnadenlos. Das Gesetz von Ursache und Wirkung wird nun vollstreckt. Das Universum liebt keine Einmischung in die Angelegenheiten anderer Menschen und Staaten. Alles fällt auf die Verursacher zurück. Wer es ablehnt, sich mit Gott - Schöpfung - Spiritualität, (nicht zu verwechseln mit Religion,) auseinanderzusetzen, muss die Konsequenzen tragen. Und das sind immer noch fast 95% der Menschheit. Solange die Erde ein gottloser Planet ist, wird sich nichts...

29.09.2015 | 07:18

nordsee-marie

Den Link hab ich von einer Bekannten gekriegt. Es macht in Ausland die Runde.

https://www.youtube.com/watch?v=sCWIv2z4HKw

29.09.2015 | 07:17

Thomas

https://www.change.org/p/wir-fordern-den-r%C3%BCcktritt-der-bundeskanzlerin-dr-a-merkel-und-sofortige-neuwahl-der-bundesregierung-resignation-of-the-german-chancellor-dr-a-merkel-and-immediate-reelection-of-the-german-government?recruiter=23983843&utm_campaign=signature_receipt&utm_medium=email&utm_source=share_petition Jetzt Petition unterschreiben, dass die Merkel-Regierung abgewählt wird. In knapp 3 Wochen schon fast 114.000 Unterschriften. Lasst uns diese...

Schwedische Forscher: Neue Energiequelle entdeckt?

Schwedische Forscher: Neue Energiequelle entdeckt?

Andreas von Rétyi

Wissenschaftler der Universität Göteborg, Schweden, berichten jetzt, eine neue Energiequelle gefunden zu haben, mit der sich kleine und sichere Fusionsreaktoren nach einem bislang ungenutzten Prinzip betreiben ließen. Die Entdeckung belegt zumindest eines: Es existieren viele verblüffende Wege, Energie zu gewinnen. Und immer wieder werden unerwartete Möglichkeiten offengelegt. Manche Erfindungen sind allerdings auch so revolutionär, dass sie entweder gar nicht verstanden oder aber von einer mächtigen Lobby unterdrückt werden.

Eine Forschergruppe der Universität Göteborg ist überzeugt: Fusionsenergie kann bald in kompakten Reaktoren gewonnen werden – auf eine ganz andere Weise als bisher. Die Wissenschaftler versprechen umweltfreundliche Wärmeerzeugung und preisgünstigen Strom.

In wenigen Jahren schon seien entsprechende Generatoren einsatzbereit. Und wie so oft, bietet sich auch hier die alte, lebenserhaltende »Wundersubstanz« Wasser als Energiequelle an. Gerade Wasserstofftechnologie hält kurzfristig vielversprechende Ansätze bereit, selbst wenn Visionäre sie sicherlich nur als eine von vielen Möglichkeiten betrachten, gleichsam als Übergangstechnologie zu weit ungewöhnlicheren und revolutionären Konzepten, wie sie sich heute schon abzeichnen.

So bewegt sich die Wissenschaft bei der Fusion zwar noch auf ziemlich konservativem Terrain, dennoch überzeugen die bisherigen Ergebnisse der aktuellen Großprojekte keineswegs. Nicht umsonst wurden Fusions-Forschungsreaktoren als »Milliardengrab« bezeichnet. Die Göteborger Physiker wollen aber einen anderen Weg gehen. In einer Kollaboration mit isländischen Wissenschaftlern haben sie neue Arten von Fusionsprozessen untersucht.

Fusion von Kernteilchen bietet sich grundsätzlich zur Energiegewinnung an, da wegen der niedrigen Bindungsenergien verhältnismäßig hohe Energiemengen freigesetzt werden. Die neue Technologie hätte allerdings einige Vorteile.

Beim Prozess entstehen im ultradichten Schwerwasserstoff gegenüber den herkömmlichen Abläufen fast keine Neutronen, sondern schnelle, schwere »Elektronen«, genauer gesagt Myonen, die über etliche ähnliche Eigenschaften verfügen wie Elektronen.

Nur sind die Myonen rund 200-mal massereicher. Leif Holmlid, emeritierter Professor der Universität Göteborg, betont den Unterschied zu üblichen Kernreaktionen: »Das ist ein bemerkenswerter Vorteil im Vergleich zu anderen nuklearen Fusionsprozessen, wie sie sich in anderen Forschungseinrichtungen derzeit in Entwicklung befinden, da die bei solchen Prozessen erzeugten Neutronen gefährliche Blitzverbrennungen verursachen können.«

Die neue Methode kann in kleinen, laserbefeuerten Fusionsreaktoren stattfinden, die mit schwerem Wasserstoff (Deuterium) betrieben werden. Der Schwerwasserstoff findet sich reichlich in gewöhnlichem Wasser und kann recht leicht extrahiert werden. Im Gegensatz zum überschwerenWasserstoff Tritium ist Deuterium nicht radioaktiv ‒ selbstverständlich ein entscheidender Vorzug. Tritium hingegen dürfte beim Betrieb groß dimensionierter Fusionsreaktoren mit magnetischem Einschluss des Plasmas unabdingbar sein. Im Konzept der Göteborger Forscher wäre dies eben nicht der Fall.

Holmlid kommentiert: »Ein eindeutiger Vorteil der beim neuen Prozess erzeugten schnellen, schweren Elektronen besteht darin, dass sie elektrisch geladen sind und daher unmittelbar elektrische Energie liefern können. Die Energie der Neutronen, die sich bei anderen Arten nuklearer Fusion in großer Menge ansammeln, lässt sich nur schwer handhaben, da Neutronen nicht geladen sind. Diese Neutronen besitzen hohe Energie und sind für lebende Organismen äußerst schädlich, während die schnellen, schweren Elektronen wesentlich weniger gefährlich sind.«

Neutronen sind gleichsam die »wilden Pferde« jener Prozesse, sie lassen sich schwer abbremsen und verlangen nach meterdicken Einfassungen der Reaktoren. Myonen hingegen zerfallen schnell in gewöhnliche Elektronen, Anti-Elektronneutrino sowie Myonneutrino.

Die Forschungen unterstreichen, dass die Entwicklung kleinerer und einfacherer Fusionsreaktoren möglich ist. Selbst, wenn mittlerweile weitaus effektivere Ansätze und Konzepte bekannt sind, dürften Erkenntnisse, wie sie aus den aktuellen Arbeiten der schwedischen Physiker hervorgehen, einen wichtigen nächsten Schritt darstellen.

Und sie widerlegen Skeptiker, die einem starren Schema folgend vorzugsweise ausgetretene Pfade verfolgen und in der Regel ausgerechnet vom Aussterben bedrohte »Dinosaurier-Konzepte« favorisieren, während doch wirklich interessante Alternativen bestehen.

Man muss in diesem Kontext nur an die zahlreichen Ideen denken, Energien des Wasserstoffs wirklich erschöpfend zu nutzen, und fühlt sich natürlich ebenso an die 1948 vom russischen Physiker Andrei Sacharow erstmals vorgestellte Möglichkeit einer myonenkatalysierten Fusion (»kalten Fusion«) mit ihrer sehr interessanten, facettenreichen Geschichte erinnert, natürlich ebenso an die vielen Weiterentwicklungen, auch hinsichtlich niederenergetischer Kernreaktionen. Auf diesem Gebiet dürften noch viele unerwartete Erkenntnisse und Enthüllungen folgen!









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Nofretete und das Grab des Tutanchamun: Ein neues Rätsel und eine spektakuläre These

Nofretete und das Grab des Tutanchamun: Ein neues Rätsel und eine spektakuläre These

Andreas von Rétyi

Der britische Archäologe Nicholas Reeves glaubt, dass im Tal der Könige ein weiterer archäologischer Sensationsfund bevorsteht: die Entdeckung des Nofretete-Grabes. Reeves vermutet es direkt hinter einer verborgenen Türe im Grab des Tutanchamun – das er lediglich für ein »Grab im Grab« hält.

Schon zu Zeiten von Howard Carter, dem Entdecker des »unversehrten« Grabes von Kindkönig Tutanchamun, waren einige Experten der Ansicht, all die Bemühungen seien umsonst. Im legendären »Tal der Könige« bei Luxor sei nichts mehr zu entdecken. Demnach schienen Carter und sein Finanzier, der Earl of Carnarvon, lediglich einem Phantom hinterherzujagen.

Tatsächlich verging eine kostspielige Grabungssaison nach der anderen, stets mit dem gleichen, niederschmetternden Resultat, das da lautete: wieder nichts, außer Sand, Schutt und Steinen.

Tonnenweise Material hatten die Archäologen bewegt und regelrecht durchsiebt, alles nach einem komplexen Raster abgesucht, bis die von Carnarvon beinahe schon abgelehnte letzte Kampagne gegen Ende 1922 schließlich den sensationellen Erfolg brachte – am Grab von Ramses VI. fanden die Archäologen endlich erste Spuren, entdeckten eine Treppe, die in die Tiefe führte, wo eine Hieroglypheninschrift sie geradezu mit der Nase auf das lange gesuchte Geheimnis stieß. Jetzt konnte Carter alle Neinsager auf ewig Lügen strafen. Und es kam noch besser: Das Grab war weitgehend unversehrt geblieben und enthielt »wunderbare Dinge«, wie sie Carter erstmals durch ein kleines Loch im unsteten Kerzenlicht erspähte. Dieses Grab gab nicht nur die Königsmumie preis, sondern auch den kostbarsten antiken Schatz, der je gefunden wurde, Gold beinahe überall, wohin das Auge blickte. Ein echter Jahrhundertfund.

Bis heute bleiben allerdings viele wesentliche Fragen offen. Selbst, wenn die entdeckten Schätze einzigartig waren, hatten viele Archäologen darauf gehofft, hier Papyrusrollen mit aufschlussreichen Texten vorzufinden, weitere Informationen über die altägyptische Kultur. Doch nichts dergleichen. Andererseits zirkulierten kurz nach der durch Carter und Carnarvon erfolgten, ebenfalls von einigenGeheimnissen umgebenen Graböffnung seltsame Informationen über entsprechende Funde, von denen später nie wieder die Rede war. Farbig gestaltete Schriftrollen, von denen keine Spur mehr zu finden war.

Ebenso gaben sowohl die sehr schlecht erhaltene Mumie als auch das Grab selbst vielerlei Rätsel auf, über die ganze Bücher geschrieben wurden. Vor allem blieb trotz aller Goldschätze die drängende Frage, warum der König in einem vergleichsweise sehr bescheidenen und eher schlampig gestalteten Grab bestattet worden war. Sein früher Tod kam sicherlich sehr unerwartet, daher glauben etliche Ägyptologen, dass schlichtweg Eile geboten war, alles für die Zeremonie vorzubereiten und die Grabstätte entsprechend schnell einzurichten. Dennoch konnten sich manche nicht mit der Fundsituation zufriedengeben. Wie ließen sich die Merkwürdigkeiten aufklären? Gab es dort noch weitere Geheimnisse?

Mittlerweile sind beinahe 100 Jahre seit dem archäologischen Sensationsfund verstrichen. Immer noch wurde wiederholt behauptet, im Tal der Könige sei nichts mehr zu entdecken, und immer noch gab es dort Überraschungen. Doch jetzt vermutet der gegenwärtig an der Universität Arizona tätige britische Ägyptologe Nicholas Reeves eine weitere Jahrhundert-Entdeckung, die sogar Carters Sternstunde in den Schatten stellen könnte. Wie kommt aber ein führender Ägyptologe dazu, eine derart weitreichende, so gewagte Behauptung in die Welt zu setzen?

Reeves beruft sich auf aktuelle, hochauflösende Radarscans der Nordwand in der Grabkammer des Tutanchamun. Sie zeigen Merkmale einer mit Steinen verschlossenen Türe, direkt unter den farbigen Wandmalereien. Seiner Ansicht nach führt sie unmittelbar zur eigentlichen Grabkammer, in der er die Mumie der Nofretete vermutet. Tutanchamuns Grab sei lediglich als eine Art Anhang gestaltet worden, worauf es verschiedene archäologische Hinweise gebe.

Demnach wäre die eigentliche Sensation völlig im Glanz der ersten Funde verloren gegangen. Man hatte Tutanchamun und den grandiosen Grabschatz gefunden, noch mehr erwartete niemand. Keiner dachte daran, weiter im Fels noch größere Kammern zu entdecken. Doch laut Reeves darf genau damit allen Ernstes gerechnet werden. Insgesamt fand er bisher Hinweise auf zwei»Geistertüren«.

Aus seiner Kenntnis der altägyptischen Grabanlagen jener Zeit geht er davon aus, dass eine davon hinein in einen Lagerraum führt, die andere in die Grabkammer der großen Königin, jener berühmt schönen Herrin der beiden Länder Unter- und Oberägypten, der Gemahlin des geheimnisvollen Ketzerkönigs Echnaton und Mutter von Tutanchamun.

Sicher, da gibt es jene Mumie aus dem Grab KV 35, die als »jüngere Dame« (»Younger Lady«) bekannt ist (KV35YL), 1898 entdeckt vom französischen Ägyptologen Victor Loret. Und sicher, im Jahr 2010 durchgeführte DNA-Analysen sollen beweisen, dass sie die Mutter Tutanchamuns ist. Andere bezweifeln allerdings die Zuverlässigkeit dieser Identifikation und gehen davon aus, dass in Wirklichkeit keine andere als Nofretete selbst die Mutter des »Goldenen Gottes«, jenes Kindkönigs Tutanchamun war.

Trotz ihrer Berühmtheit wurden sowohl Mumie und als auch Grabstätte Nofretetes bis heute nicht entdeckt, ganz so wie im Fall ihres Gemahls, was wohl den Wirren jener Zeit zuzuschreiben ist,ausgelöst durch Echnatons völlige Abkehr vom alten Glauben und seiner Hinwendung zu einem monotheistischen Sonnenkult. Nofretete verstarb im Jahr 1340 v. Chr. und somit beinahe zwei Jahrzehnte vor Tutanchamuns plötzlichem Tod. Somit scheint gut möglich, dass sie ihre letzte Ruhestätte im Tal der Könige fand, gut verborgen in einem tief in den Fels gehauenen Grab, dem später das Grab ihres Sohnes hinzugefügt wurde.

Die Theorie würde besser verstehen lassen, warum dessen Ruhestätte lediglich die Größe einer Vorkammer besitzt, anstatt der typischen Maße eines Königsgrabes. Es wäre lediglich ein Grab innerhalb eines Grabes. Wenn Dr. Reeves den richtigen Riecher besitzt, ruht hinter den »Geistertüren« Tutanchamuns eine noch weit größere Sensation, ein vielleicht in dieser Form noch nie da gewesener Grabfund. Die Malereien an der Wand im lediglich ergänzten Grab könnten weit mehr eine rituelle Schutzfunktion für die Stätte dahinter darstellen als für die bisher bekannten Räumlichkeiten. Reeves verweist darauf, dass die Grabkammer rechts des Eingangsschachtes angelegt wurde. Dies sei weitaus typischer für altägyptische Königinnen als für Könige.

Die britische Ägyptologin Joyce Tyldesley von der Universität Manchester könnte sich zwar vorstellen, dass Reeves tatsächlich eine heiße Spur gefunden hat, und so erklärt sie: »Es wäre nicht überraschend, sollte das Grab darauf ausgelegt sein, zusätzliche Räume zu besitzen.« Sie schränkt aber gleich ein: »Wie weit allerdings die Erbauer dabei kamen, ist angesichts der gegenwärtigen Beweislage schwer zu sagen. Ich wäre sehr überrascht, sollte dieses Grab errichtetworden sein, um als ursprüngliche oder erste Grabstätte für Nofretete zu dienen. Es scheint mir eher höchstwahrscheinlich, dass sie während der Regentschaft ihres Gatten verstarb und somit in Amarna, der von Echnaton spezifisch erbauten Stadt in Mittelägypten bestattet wurde. Aber ich würde erwarten, dass sie nicht im Zentrum, sondern irgendwo im westlichen Tal der Könige zur letzten Ruhe gebettet wurde.«

Dr. Reeves betont seinerseits: »Jedes Beweisstück ist für sich allein genommen nicht überzeugend. Setzt man aber alles zusammen, lässt sich meine Schlussfolgerung kaum vermeiden. Falls ich mich irre, dann irre ich mich eben. Wenn ich aber recht habe, dann ist das wohl die potenziell größte archäologische Entdeckung, die je gemacht wurde.« Noch weiß niemand, was hier bevorsteht. Die Meinungen gehen teils weit auseinander, doch um Tutanchamuns Grab dürfte es in der nächsten Zeit durchaus wieder spannender werden!





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Das Rätsel um die Cheops-Kartusche von Howard Vyse und J.R. Hill

Das Rätsel um die Cheops-Kartusche von Howard Vyse und J.R. Hill

Katrine Eichberger

Anfang 2014 las ich in den Medien über den Cheops-Skandal. Die beiden deutschen Forscher Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz standen in Ägypten in Abwesenheit vor Gericht. Den Medien zufolge drohte ihnen eine Gefängnisstrafe von mehreren Jahren. Ende November wurden die beiden Deutschen in Ägypten dann tatsächlich zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt.

Sie sollen Untersuchungen in der Großen Pyramide illegal durchgeführt und die Proben zu Untersuchungszwecken nach Deutschland geschmuggelt haben. Im Fokus standen dabei offensichtlich auch Proben der berühmten Cheops-Kartusche, die belegt, das Cheops der Bauherr der Großen Pyramide ist.
Ich nahm daraufhin kurz Kontakt zu Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz auf, die mir den Fall aus ihrer Sicht schilderten. Sie bestätigten mir, dass sie Proben entnommen hatten, darunter auch winzige Farbpartikel von einer Bemalung aus der obersten Entlastungskammer. Es handelte sich dabei aber laut ihrer Aussage nicht um Farbpartikel von der Cheops-Kartusche. Ob das so der Wahrheit entsprach, konnte ich nicht beantworten.

Da ich mich schon in den vergangenen Jahren mit den Pyramiden von Gizeh beschäftigt hatte, beschloss ich, der Sache auf den Grund zu gehen, und studierte noch einmal intensiv die Erforschung der Pyramiden von Gizeh im 18. und 19. Jahrhundert.

Die bedeutendste Entdeckung machten dabei zweifellos Howard Vyse und J.R. Hill im Jahre 1837, als sie vier von den bekannten fünf Entlastungskammern in der Großen Pyramide freilegten. In diesen fanden sie neben vielen Bemalungen auch Königs-Kartuschen, darunter die berühmte Cheops-Kartusche in der obersten Entlastungskammer. Die Königs-Kartuschen wurden damals von Howard Vyse und J.R. Hill von den Wänden der Kammern abgezeichnet, von Zeugen beglaubigt unddann zwecks Anerkennung in das Britische Museum nach London geschickt.

Viele Autoren haben in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder bezweifelt, dass die Bemalungen echt seien, und behauptet, dass der Name »Cheops« falsch geschrieben worden sei. Und genau dieser Behauptung wollte ich auf den Grund gehen.

Da ich davon ausging, dass die Original-Zertifizierungsurkunde von Howard Vyse und J. R. Hill von 1837, mit einer Abbildung der berühmten Cheops-Kartusche aus der Champbell-Kammer der Großen Pyramide von Gizeh, heute noch im Britischen Museum liegt, entschloss ich mich, mit dem Museum Kontakt aufzunehmen.

Ich rief an und wurde mit Frau Dr. Usick verbunden, die mir auf meine Anfrage hin Fotos zweier Kartuschen (Abb. 1 u. 2), die im Katalog unter »Hill Facsimiles« (AES Ar. 1489) aufgelistet sind, nebst der Auflistung aller Bemalungen und Kartuschen (Anhang 1) schickte.

Nachdem ich das Material eingesehen hatte, bat ich Frau Dr. Usick, mir auch die Fotografien der zwei anderen angeführten Kartuschen zu schicken, aber leider waren sie zu dem Zeitpunkt noch nicht digitalisiert. Woraufhin ich nach London gereist bin, um meine Studien an den Originalen fortzusetzen, die für Studienzwecke und mit Termin für alle zugänglich sind, und auch Fotografien, speziell von den fehlenden zwei Kartuschen, zu machen.

Abb. 1: Kartusche aus der Lady-Arbuthnot-Kammer.

Abb. 2: Weitere Kartusche aus der Lady-Arbuthnot-Kammer.


In der Aufstellung (Anhang 1, 1-28) sind alle Graffitis und vier Kartuschen aufgelistet, die von Vyse und Hill 1837 im Britischen Museum eingereicht wurden.

Die beiden Chnum-Chufu-Kartuschen (Abb. 1 u. 2) finden wir in der Auflistung (Anhang 1) unter Punkt 5. und 18. wieder. Sie wurden in der vierten Entlastungskammer (benannt nach Lady Arbuthnot) gefunden, die sich direkt unter der Champbell-Kammer befindet, in der Vyse und Hill die berühmte Cheops-Kartusche gefunden haben.

Bei der Kartusche unter Punkt 1. der Aufstellung (Anhang 1) handelte es sich tatsächlich um die Cheops-Kartusche aus der Champbell-Kammer (Abb. 3). Unter der Kartusche kann man deutlich lesbar erkennen: »Stone Nr. 7 S. Side« (»Stein Nr. 7 Südseite«).

Abb. 3: Die Cheops-Kartusche in der Champbell-Kammer
befindet sich heute im Britischen Museum in London.

Abb. 4: Unter der Cheops-Kartusche aus der Champbell-Kammer hat J.R. Hill unterschrieben.

Abb. 5: Eine Chnum-Chufu-Kartusche aus der Lady-Arbuthnot-Kammer.
Ägyptologen gehen heute davon aus, dass es sich dabei um den Namen der Arbeitermannschaft handelt: »Die Weiße Krone des Chnum-Chufu ist mächtig.« (Vgl. Abb. 1.)

Abb. 6: Detail von Abb. 5

Abb. 7: Eine weitere Chnum-Chufu-Kartusche aus der Lady-Arbuthnot-Kammer.  (Vgl. Abb. 2.)


Die von Vyse und Hill angefertigte Kopie der Cheops-Kartusche befindet sich heute also tatsächlich im Britischen Museum in London und enthält auch deutlich sichtbar in dem kleinen Kreissymbol drei Striche und keinen Punkt, wie beispielsweise Zecharia Sitchin immer wieder behauptet hat und bei einem persönlichen Besuch im Museum selber gesehen haben will.

Damit war meine Recherche in London erfolgreich und ich konnte sicher gehen, dass die Kopie der Cheops-Kartusche auch tatsächlich von Vyse und Hill 1837 hier eingereicht worden ist.

Entgegen der Meinung vieler Kritiker, die in den vergangenen Jahrzehnten behauptet haben, die Cheops-Kartusche sei falsch geschrieben worden, konnte ich feststellen, dass das Siebsymbol mit den drei Strichen in der Mitte auch eindeutig belegt, dass der Name »Cheops« richtig geschrieben wurde.


Abb. 8 Die handschriftliche Aufstellung von Howard Vyse.

Abb. 9: Bemalungen aus der Wellington-Kammer.

Abb. 10: Bemalung aus der Nelson-Kammer.

Abb. 11: Bemalung aus der Champbell-Kammer.




Anhang1:

Two large, marbled, leather-edged boards (c.90cm x 60 cm.) containing  copies of what are probably work-gang graffiti inscriptions found in the  Relieving Chambers of the Great Pyramid by Colonel Howard Vyse in 1837. (Vyse named the chambers.) The original label on the front reads: »Hill's  Facsimiles / of the Characters found / in Wellington's - Nelson's Lady  Arbuthnot's & Col: Campbell's / Chambers in the Great Pyramid / of Ghizeh -  1837. / Colonel Howard Vyse.« On the inside of the titled front board is stuck  a complete »List of the Drawings by Mr. Hill«, signed »Colonel Howard Vyse  1837«, in which all 28 drawings are listed in groups by the chamber in which  they were found. There is some pencil under-drawing and some of the  black ink descriptions have first been written in, now faint, pencil. All the  sheets are stamped for the British Museum.  Linen covers, attached to the  front titled board, were folded over the individual sheets of drawings of  inscriptions. These copies of graffiti have been signed by Vyse and  witnesses. The queried initials are likely to be RK for Sir Robert Keith  Arbuthnot.

1. A red ink and brush copy of the cartouche of Khufu, marked in black ink  as »2«.  In a fine  hand in black ink below: »Nos. 1 & 2 / On a Stone No. 7 S  side. [signed] J.R. Hill.« (Digital images of the Khufu graffiti in the archive  file/collections/S-drive.)

2. A red ink and brush copy of another cartouche marked: »On a stone No. 1  on the / Northern Side. No.1 / Drawn by JR Hill« and top left, »These are as  far as circumstances will admit of / exact facsimiles of Characters found  upon the walls / of Lady Arbuthnot's Chamber in the Great Pyramid / of  Ghizeh opened on the 9th of May 1837. / Ghizeh May 19 1837 / [signed]  [RK?] Arbuthnot / Col: Howard Vyse / Joseph Cartwright Brettell - Civil  Engineer / Henry Raven«.

3. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti.  »These are as far as  circumstances will admit an exact / facsimiles (sic) of the characters which  are found upon the  / walls of Lady Arbuthnot's chamber in the Great /  Pyramid of Ghizeh, opened on the 9th of May 1837 - / Ghizeh May 19th  1837. [signed] [RK?] Arbuthnot - / Col: Howard Vyse / Joseph Cartwright  Brettell - Civil Engineer / Henry Raven.« »On a Stone No. 2 on the Southern  Side. / Drawn by JR Hill«.

4. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti. »These are, as far as  circumstances will admit, an exact / facsimile of the characters which are  found upon the walls / of Lady Arbuthnot's chamber in the Great Pyramid of  / Ghizeh, opened on the 9th of May 1837 - / Ghizeh May 19th 1837. [signed]  [RK?] Arbuthnot - / Col: Howard Vyse / Joseph Cartwright Brettell - Civil  Engineer / Henry Raven.« »On a Stone No. 1 on the Southern Side. / Drawn  by JR Hill«.

5. A red ink and brush copy of Khufu's cartouche and hieroglyphic graffiti.  »These are, as far as circumstances / will admit of,  exact facsimiles of   characters found upon the  walls of /  Lady Arbuthnot's chamber in the Great  / Pyramid of Ghizeh, opened on the 9th of / May 1837 - / Ghizeh May 19th  1837. [signed] [RK?] Arbuthnot - / Col: Howard Vyse / Joseph Cartwright  Brettell - Civil Engineer / Henry Raven.« »On a Stone No. 3 of the Northern  Side. / Drawn by JR Hill«.

6. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.3 N Side  [signed] JR Hill«.

7.  A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti. »These are as far as  circumstances will admit an exact / fac-similes (sic) of the characters which  are found upon the walls / of Lady Arbuthnot's chamber in the Great Pyramid  of Ghizeh /  opened on the 9th of May 1837 - / Ghizeh May 19th 1837.   [signed] [RK?] Arbuthnot - / Col: Howard Vyse / Joseph Cartwright Brettell -  Civil Engineer / Henry Raven.« »On a Stone No. 1 of the Northern Side. No. 2  / Drawn by JR Hill«.

8.  A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.2 S Side  [signed] JR Hill«.

9.  A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.4 N Side  [signed] JR Hill«.

10.  A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Top Stone N Side  / No.1 /  [signed] JR Hill«.

11. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.3 S Side  [signed] JR Hill«.

12.  A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.5 S Side  [signed] JR Hill«.

13.  A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No. 1 S  Side [signed] JR Hill«.

14. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.6 S Side  [signed] JR Hill«.
Wellington Chamber:

15. »Wellington's Chamber - 1«. A red ink and brush copy of hieroglyphic  graffiti. »These are, as far as circumstances will admit, an exact / facsimiles  (sic) of the characters which are found on the walls / of Wellington's  chamber, in the Great Pyramid of Ghizeh / opened on the  (sic) - / Ghizeh  May 19th 1837. [signed] [RK?] Arbuthnot - / Col: Howard Vyse / Joseph  Cartwright Brettell - Civil Engineer /  Henry Raven.« »On the last Stone  towards the North / on the Western side.- / Drawn by JR Hill«.

16. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.4 S Side  [signed] JR Hill«.

17. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti. »These are, as far as  circumstances will admit,  exact / fac-similes of the characters which are  found on the walls of  / Nelson's Chamber in the Great Pyramid of Ghizeh  opened on / the 25th of April 1837 - / Ghizeh May 19th 1837.  [signed]  [RK?] Arbuthnot - / Col: Howard Vyse / Joseph Cartwright Brettell - Civil  Engineer / Henry Raven.« »on the Second Stone of the Western Side No.2. /  Drawn by JR Hill«. In red ink: »N.C. Nr.2«.

18. A red ink and brush copy of Khufu's cartouche and hieroglyphic graffiti.  »These are as far as circumstances will admit of / exact facsimiles of   characters found upon the walls  /  of Lady Arbuthnot's chamber in the Great  Pyramid / of Ghizeh, opened on the 9th of May 1837 - / Ghizeh May 19th  1837. [signed] [RK?] Arbuthnot - / Col: Howard Vyse / Joseph Cartwright  Brettell - Civil Engineer / Henry Raven.« »On a Stone No. 2 of the Northern  Side. / Drawn by JR Hill«.

19.  A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti. »These are, as far as  circumstances will admit  an exact / facsimiles (sic) of the characters which  are found on the walls / of Nelson's Chamber in the Great Pyramid of Ghizeh  / opened on the 25th of April 1837 - / Ghizeh May 19th 1837.  [signed]  [RK?] Arbuthnot - / Col: Howard Vyse / Joseph Cartwright Brettell - Civil  Engineer / Henry Raven.« »on the Second Stone of the Western Side. No.1. /  Drawn by JR Hill«. In red ink: »N.C. N 3«.

20. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.1 E Side  [signed] JR Hill«.

21. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.2 N Side  [signed] JR Hill«.

22. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.8 S Side  [signed] JR Hill«.

23. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.2 in the  [?inside] stone E side. [signed] JR Hill«.

24. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.3 E Side  [signed] JR Hill«.

25. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti. »These are, as far as  circumstances / will admit  an exact facsimiles (sic) of the characters which  are found on the / walls of Nelson's Chamber in the / Great Pyramid of  Ghizeh opened / on the 25th of April 1837 - / Signed Ghizeh May 19th 1837.   [signed] [RK?] Arbuthnot - / Col: Howard Vyse / Joseph Cartwright Brettell -  Civil Engineer / Henry Raven.« »on the first  Stone  Western Side No.1. /  Drawn by JR Hill«. In red ink: »N.C No.5«.

26.  A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti. »These are as far as /  circumstances will admit  an exact / facsimiles (sic) of the characters which  are found / on the walls of   Nelson's Chamber in the / Great Pyramid of  Ghizeh opened on the 25th / of April 1837 - / Ghizeh May 19th 1837.   [signed] [RK?] Arbuthnot - / Col: Howard Vyse / Joseph Cartwright Brettell -  Civil Engineer / Henry Raven.« »on the first Stone of the Western Side No.2. /  Drawn by JR Hill«. In red ink: »N.C. No. 4.«

27.  A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti. »These are, as far as  circumstances will /  admit  an exact facsimile of the / characters which are  found on the / walls of Nelson's Chamber in the  / Great Pyramid of Ghizeh  opened on / the 25th of April 1837 - / Signed Ghizeh May 19th 1837.   [signed] [RK?] Arbuthnot Bart.- / Col: Howard Vyse / Jos.h Cartwright  Brettell - Civil Engineer / Henry Raven.« »on the Second Stone of the Western  Side No.3. / Drawn by JR Hill«. In red ink: »N.C. No. 1«.

28. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.7 S side.  [signed] JR Hill«. Marked in black ink »1« and »Nos. 1 & 2«.
(Quelle: Alle Abbildungen und Anhang 1 Britisches Museum London)

Mein besonderer Dank gilt Frau Dr. Patricia Usick und dem Britischen Museum in London für die freundliche Unterstützung.

Katrine Eichberger









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Eine schonungslose Abrechnung mit unseren Massenmedien

Eine schonungslose Abrechnung mit unseren Massenmedien

Redaktion

Den deutschen Leitmedien laufen die Leser davon. Hohe Auflagenverluste, Anzeigeneinbrüche und massive Kritik aus der Leserschaft ‒ das sind die Symptome einer Medienlandschaft, die völlig versagt und in Auflösung begriffen ist.

Journalisten sind nicht nur gekauft, sie verhalten sich ihren Lesern gegenüber auch wie Oberlehrer und das Erziehungsministerium der Berliner Kartell-Parteien. Das sehen wir in diesen Wochen vor allem bei der massiv zelebrierten Willkommens-Party für die Flut von Kriegsflüchtlingen, Wirtschaftsasylanten und anderen Asylforderern. Anstatt ihre Leser objektiv zu informieren, versuchen die Leitmedien diese durch Fälschen, Verdrehen und Verschweigen politisch korrekt zu erziehen und zu manipulieren.
Doch Journalisten haben ihren Lesern gegenüber keinen Erziehungsauftrag, sondern einen Informationsauftrag. Das ist die klare Aussage von Markus Gärtner in diesem Buch.

Warum der Begriff »Lügenpresse« gerechtfertigt ist

Dieses Buch öffnet Ihnen die Augen für das Dauerversagen der »Lügenpresse«. Es zeigt Ihnen, warum Sie sich nicht mehr auf die etablierten Medien verlassen können und warum der Begriff »Lügenpresse« gerechtfertigt ist.

Markus Gärtner belegt die seit Jahren andauernde Manipulation der Leser an Hunderten von Beispielen. Sein Buch ist eine wahre Fundgrube an entlarvenden Quellen und Zitaten. Angesichts der einseitigen Berichterstattung nennt Ihnen der Autor aber auch Nachrichtenseiten im Internet, die Ihnen alternative und objektive Informationen bieten. Nachfolgend ein kleiner Auszug der entlarvendsten Zitate aus Mainstream-Zeitungen der vergangenen Jahre:

So haben die Mainstream-Medien immer wieder versagt

Berichte vor der Finanzkrise 2008 mit Großer Rezession und Börsen-Crash

DIE ZEIT  4.10.2007
»Eine Rezession erwartet zwar kaum jemand, eine Verlangsamung des Wachstums aber fast jeder«
FAZ  2.8.2005
»Ernstes Problem, aber kein Weltuntergang«
STERN  24.8.2007
»Ein Crash der Börsen ist bisher jedoch ausgeblieben – und auch nicht sehr wahrscheinlich«

Erweiterung des Schengenraums 2007. Experten warnten damals vor einer drastischen Zunahme der Kriminalität

WELT  25.7.2008
»Offene Grenze senkt die Kriminalität«
STERN  21.12.2007
»Ein historisches Ereignis für Deutschland«
TAGESSPIEGEL  2.12.2007
»Im Osten geht die Grenze auf«

Um Jahre zu spät kam bei Schengen das große Erwachen angesichts einer Welle der Kriminalität

FOCUS  26.4.2015
»Explodierende Einbruchszahlen«
SPIEGEL  19.3.2012
»Zum Plündern freigegeben«
WELT  12.2.2012
»Offene Grenzen erfreuen besonders Kriminelle«
BERLINER ZEITUNG  20.4.2010
»Bürgerkrieg in der Oberlausitz«

Der Neue Markt wurde hochgelobt, das Publikum in die Aktien getrieben; vor dem Crash ab März 2000 wurde viel zu spät gewarnt

DIE ZEIT  13.1.2000
»Turbo fürs Portfolio«
WELT  10.8.1999
»Deutsche Aktien schwenken auf Erholungskurs ein – »Der große Crash wird ausbleiben«
FAZ  26.1.2000
»Keine Panik/Weiter Optimismus für Wachstumswerte«
FOCUS 13.4.2000
»Die langfristige Aufwärtsbewegung am Neuen Markt bleibt intakt«

Medial durchgeboxt und grandios gescheitert – Wie die tonangebenden Medien die Einführung des Euro begleiteten

DIE ZEIT  19.2.1998
»Der gute Tausch – Gerade Deutschland braucht den Euro«
DIE ZEIT  5.3.1998
»Schwarzmaler ohne Maß – Mit ihrem absurden Gemäkel an den Euro-Daten machen sich die Gegner der Währungsunion nur noch lächerlich«
BILD  27.2.1998
»Die Wunderdroge – schafft ein Geld und einen Wirtschaftsraum von Lappland bis hinunter zur Algarve – Wunder-Euro, Euro-Wunder«
FAZ  4.1.1999
»Dennoch wird sich der Euro im zweifachen Sinne als politisches Jahrhundertprojekt in die Geschichtsbücher eintragen«
SPIEGEL  4.1.1999
»Verschieben heißt verhindern ‒ Der Euro schafft ein neues Europa, eine Macht in der Welt«
SPIEGEL  29.12.2000
»Jetzt glaubt auch der Stellvertreter Gottes auf Erden an die Gemeinschaftswährung«







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Chinesische Militärberater »auf dem Weg nach Syrien, um den Kampf gegen den IS zu unterstützen«

Chinesische Militärberater »auf dem Weg nach Syrien, um den Kampf gegen den IS zu unterstützen«

Redaktion

Medienberichten zufolge entsendet China »Militärberater« nach Syrien, um die dortige Regierung in ihrem Kampf gegen die Terrormiliz des Islamischen Staates (IS, früher:ISIS/ISIL) zu unterstützen. Wie die Internetseite Al-Masdar Al-Arabi aus Jordanien berichtet, erklärte ein syrischer Militärvertreter ihr gegenüber: »Die Chinesen werden in den kommenden Wochen eintreffen.«

In dem Artikel heißt es weiter, ein chinesisches Kriegsschiff mit einigen Dutzend Militärberatern an Bord sei bereits auf dem Weg nach Syrien. Ihnen sollen weitere Soldaten folgen. Das Schiff habe bereits den Suez-Kanal passiert und befinde sich nun auf dem Weg durch das Mittelmeer.

Laut Al-Masdar Al-Arabi wollen sich die chinesischen Berater dem russischen Militärpersonal in der Region Latakia anschließen.

Die israelische Militärnachrichtenseite DEBKAfile meldete unter Berufung auf Militärquellen, der chinesische Flugzeugträger Liaoning-CV-16 sei im an der syrischen Mittelmeerküste gelegenen Hafen von Tartus gesichtet worden. Der Träger werde von einem Lenkwaffenkreuzer begleitet.

Zuvor hatten sich Berichten zufolge Russland, der Iran, der Irak und Syrien darauf verständigt, ein gemeinsames nachrichtendienstliches Informationszentrum in Bagdad aufzubauen, um ihr Vorgehen gegen den Islamischen Staat zu koordinieren.

»Das wichtigste Ziel des Zentrums betrifft das Sammeln, die Verarbeitung und Analyse der neuesten Informationen zur Lage im Nahmittelosten – vorrangig zur Bekämpfung des IS«, erklärte ein Vertreter aus Kreisen des Militärs und der Diplomatie gegenüber russischen Medienvertretern am vergangenen Samstag.

Russlands Präsident Wladimir Putin entgegnete auf eine Frage zur russischen Präsenz in Syrien mit der Antwort, Russland beschränke seine Unterstützung auf die Lieferung von Waffen an die syrische Regierung, die Ausbildung von Soldaten und die Bereitstellung humanitärer Hilfe für die syrische Bevölkerung.

»Wir handeln auf der Grundlage der Charta der Vereinten Nationen, also der grundlegenden Prinzipien des modernen Völkerrechts, nach denen eine bestimmte Art von Hilfe, darunter auch militärische Unterstützung, ausschließlich an die legitime Regierung des betreffenden Landes mit seinem Einverständnis oder auf seine Bitte hin oder auf der Grundlage einer Entscheidung des UN-Sicherheitsrates geleistet werden darf«, sagte er in der Sendung 60 Minutesdes amerikanischen Fernsehsenders CBS.

Putin bekräftigte seine Unterstützung für die regulären syrischen Streitkräfte, die Armee des Präsidenten Baschar al-Assad. »Er [Assad] sieht sich Kräften gegenüber, die einige unsererinternationalen Partner als Opposition bezeichnen. Tatsächlich aber kämpft Assads Armee gegen Terrororganisationen«, sagte Putin weiter.

Der russische Präsident fügte hinzu, die amerikanischen Versuche, die syrische Opposition auszubilden, um gegen den Islamischen Staat zu kämpfen, seien gescheitert. Die USA hätten ursprünglich bis zu 12 000 Kämpfer ausrüsten und ausbilden wollen.

Doch nur 60 Personen schlossen die Ausbildung ab und lediglich vier davon kämpften tatsächlich aufseiten der Opposition, während sich andere mit ihren amerikanischen Waffen dem IS angeschlossen hätten, sagte Putin unter Berufung auf eine Anhörung im US-Senat.

»Nach meiner Auffassung verstößt die militärische Unterstützung für illegale Strukturen den Prinzipien des modernen Völkerrechts und der Charta der Vereinten Nationen«, erklärte er.

Bereits im Dezember 2014 hatte China angeboten, den Irak im Kampf gegen die Milizen des Islamischen Staates etwa mit Luftangriffen zu unterstützen. Es schloss aber aus, der von Amerika angeführten Koalition gegen den IS beizutreten.

Bei einer ihrer jüngsten Grausamkeiten nutzte die Terrormiliz des Islamischen Staates ihr Online- Magazin Dabiq, um Bilder zweier Geiseln, eines Norwegers und eines Chinesen, zu veröffentlichen.

Diese Männer stünden »zum Verkauf«, hieß es dort.






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