Montag, 28. September 2015

Nofretete und das Grab des Tutanchamun: Ein neues Rätsel und eine spektakuläre These

Nofretete und das Grab des Tutanchamun: Ein neues Rätsel und eine spektakuläre These

Andreas von Rétyi

Der britische Archäologe Nicholas Reeves glaubt, dass im Tal der Könige ein weiterer archäologischer Sensationsfund bevorsteht: die Entdeckung des Nofretete-Grabes. Reeves vermutet es direkt hinter einer verborgenen Türe im Grab des Tutanchamun – das er lediglich für ein »Grab im Grab« hält.

Schon zu Zeiten von Howard Carter, dem Entdecker des »unversehrten« Grabes von Kindkönig Tutanchamun, waren einige Experten der Ansicht, all die Bemühungen seien umsonst. Im legendären »Tal der Könige« bei Luxor sei nichts mehr zu entdecken. Demnach schienen Carter und sein Finanzier, der Earl of Carnarvon, lediglich einem Phantom hinterherzujagen.

Tatsächlich verging eine kostspielige Grabungssaison nach der anderen, stets mit dem gleichen, niederschmetternden Resultat, das da lautete: wieder nichts, außer Sand, Schutt und Steinen.

Tonnenweise Material hatten die Archäologen bewegt und regelrecht durchsiebt, alles nach einem komplexen Raster abgesucht, bis die von Carnarvon beinahe schon abgelehnte letzte Kampagne gegen Ende 1922 schließlich den sensationellen Erfolg brachte – am Grab von Ramses VI. fanden die Archäologen endlich erste Spuren, entdeckten eine Treppe, die in die Tiefe führte, wo eine Hieroglypheninschrift sie geradezu mit der Nase auf das lange gesuchte Geheimnis stieß. Jetzt konnte Carter alle Neinsager auf ewig Lügen strafen. Und es kam noch besser: Das Grab war weitgehend unversehrt geblieben und enthielt »wunderbare Dinge«, wie sie Carter erstmals durch ein kleines Loch im unsteten Kerzenlicht erspähte. Dieses Grab gab nicht nur die Königsmumie preis, sondern auch den kostbarsten antiken Schatz, der je gefunden wurde, Gold beinahe überall, wohin das Auge blickte. Ein echter Jahrhundertfund.

Bis heute bleiben allerdings viele wesentliche Fragen offen. Selbst, wenn die entdeckten Schätze einzigartig waren, hatten viele Archäologen darauf gehofft, hier Papyrusrollen mit aufschlussreichen Texten vorzufinden, weitere Informationen über die altägyptische Kultur. Doch nichts dergleichen. Andererseits zirkulierten kurz nach der durch Carter und Carnarvon erfolgten, ebenfalls von einigenGeheimnissen umgebenen Graböffnung seltsame Informationen über entsprechende Funde, von denen später nie wieder die Rede war. Farbig gestaltete Schriftrollen, von denen keine Spur mehr zu finden war.

Ebenso gaben sowohl die sehr schlecht erhaltene Mumie als auch das Grab selbst vielerlei Rätsel auf, über die ganze Bücher geschrieben wurden. Vor allem blieb trotz aller Goldschätze die drängende Frage, warum der König in einem vergleichsweise sehr bescheidenen und eher schlampig gestalteten Grab bestattet worden war. Sein früher Tod kam sicherlich sehr unerwartet, daher glauben etliche Ägyptologen, dass schlichtweg Eile geboten war, alles für die Zeremonie vorzubereiten und die Grabstätte entsprechend schnell einzurichten. Dennoch konnten sich manche nicht mit der Fundsituation zufriedengeben. Wie ließen sich die Merkwürdigkeiten aufklären? Gab es dort noch weitere Geheimnisse?

Mittlerweile sind beinahe 100 Jahre seit dem archäologischen Sensationsfund verstrichen. Immer noch wurde wiederholt behauptet, im Tal der Könige sei nichts mehr zu entdecken, und immer noch gab es dort Überraschungen. Doch jetzt vermutet der gegenwärtig an der Universität Arizona tätige britische Ägyptologe Nicholas Reeves eine weitere Jahrhundert-Entdeckung, die sogar Carters Sternstunde in den Schatten stellen könnte. Wie kommt aber ein führender Ägyptologe dazu, eine derart weitreichende, so gewagte Behauptung in die Welt zu setzen?

Reeves beruft sich auf aktuelle, hochauflösende Radarscans der Nordwand in der Grabkammer des Tutanchamun. Sie zeigen Merkmale einer mit Steinen verschlossenen Türe, direkt unter den farbigen Wandmalereien. Seiner Ansicht nach führt sie unmittelbar zur eigentlichen Grabkammer, in der er die Mumie der Nofretete vermutet. Tutanchamuns Grab sei lediglich als eine Art Anhang gestaltet worden, worauf es verschiedene archäologische Hinweise gebe.

Demnach wäre die eigentliche Sensation völlig im Glanz der ersten Funde verloren gegangen. Man hatte Tutanchamun und den grandiosen Grabschatz gefunden, noch mehr erwartete niemand. Keiner dachte daran, weiter im Fels noch größere Kammern zu entdecken. Doch laut Reeves darf genau damit allen Ernstes gerechnet werden. Insgesamt fand er bisher Hinweise auf zwei»Geistertüren«.

Aus seiner Kenntnis der altägyptischen Grabanlagen jener Zeit geht er davon aus, dass eine davon hinein in einen Lagerraum führt, die andere in die Grabkammer der großen Königin, jener berühmt schönen Herrin der beiden Länder Unter- und Oberägypten, der Gemahlin des geheimnisvollen Ketzerkönigs Echnaton und Mutter von Tutanchamun.

Sicher, da gibt es jene Mumie aus dem Grab KV 35, die als »jüngere Dame« (»Younger Lady«) bekannt ist (KV35YL), 1898 entdeckt vom französischen Ägyptologen Victor Loret. Und sicher, im Jahr 2010 durchgeführte DNA-Analysen sollen beweisen, dass sie die Mutter Tutanchamuns ist. Andere bezweifeln allerdings die Zuverlässigkeit dieser Identifikation und gehen davon aus, dass in Wirklichkeit keine andere als Nofretete selbst die Mutter des »Goldenen Gottes«, jenes Kindkönigs Tutanchamun war.

Trotz ihrer Berühmtheit wurden sowohl Mumie und als auch Grabstätte Nofretetes bis heute nicht entdeckt, ganz so wie im Fall ihres Gemahls, was wohl den Wirren jener Zeit zuzuschreiben ist,ausgelöst durch Echnatons völlige Abkehr vom alten Glauben und seiner Hinwendung zu einem monotheistischen Sonnenkult. Nofretete verstarb im Jahr 1340 v. Chr. und somit beinahe zwei Jahrzehnte vor Tutanchamuns plötzlichem Tod. Somit scheint gut möglich, dass sie ihre letzte Ruhestätte im Tal der Könige fand, gut verborgen in einem tief in den Fels gehauenen Grab, dem später das Grab ihres Sohnes hinzugefügt wurde.

Die Theorie würde besser verstehen lassen, warum dessen Ruhestätte lediglich die Größe einer Vorkammer besitzt, anstatt der typischen Maße eines Königsgrabes. Es wäre lediglich ein Grab innerhalb eines Grabes. Wenn Dr. Reeves den richtigen Riecher besitzt, ruht hinter den »Geistertüren« Tutanchamuns eine noch weit größere Sensation, ein vielleicht in dieser Form noch nie da gewesener Grabfund. Die Malereien an der Wand im lediglich ergänzten Grab könnten weit mehr eine rituelle Schutzfunktion für die Stätte dahinter darstellen als für die bisher bekannten Räumlichkeiten. Reeves verweist darauf, dass die Grabkammer rechts des Eingangsschachtes angelegt wurde. Dies sei weitaus typischer für altägyptische Königinnen als für Könige.

Die britische Ägyptologin Joyce Tyldesley von der Universität Manchester könnte sich zwar vorstellen, dass Reeves tatsächlich eine heiße Spur gefunden hat, und so erklärt sie: »Es wäre nicht überraschend, sollte das Grab darauf ausgelegt sein, zusätzliche Räume zu besitzen.« Sie schränkt aber gleich ein: »Wie weit allerdings die Erbauer dabei kamen, ist angesichts der gegenwärtigen Beweislage schwer zu sagen. Ich wäre sehr überrascht, sollte dieses Grab errichtetworden sein, um als ursprüngliche oder erste Grabstätte für Nofretete zu dienen. Es scheint mir eher höchstwahrscheinlich, dass sie während der Regentschaft ihres Gatten verstarb und somit in Amarna, der von Echnaton spezifisch erbauten Stadt in Mittelägypten bestattet wurde. Aber ich würde erwarten, dass sie nicht im Zentrum, sondern irgendwo im westlichen Tal der Könige zur letzten Ruhe gebettet wurde.«

Dr. Reeves betont seinerseits: »Jedes Beweisstück ist für sich allein genommen nicht überzeugend. Setzt man aber alles zusammen, lässt sich meine Schlussfolgerung kaum vermeiden. Falls ich mich irre, dann irre ich mich eben. Wenn ich aber recht habe, dann ist das wohl die potenziell größte archäologische Entdeckung, die je gemacht wurde.« Noch weiß niemand, was hier bevorsteht. Die Meinungen gehen teils weit auseinander, doch um Tutanchamuns Grab dürfte es in der nächsten Zeit durchaus wieder spannender werden!





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Das Rätsel um die Cheops-Kartusche von Howard Vyse und J.R. Hill

Das Rätsel um die Cheops-Kartusche von Howard Vyse und J.R. Hill

Katrine Eichberger

Anfang 2014 las ich in den Medien über den Cheops-Skandal. Die beiden deutschen Forscher Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz standen in Ägypten in Abwesenheit vor Gericht. Den Medien zufolge drohte ihnen eine Gefängnisstrafe von mehreren Jahren. Ende November wurden die beiden Deutschen in Ägypten dann tatsächlich zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt.

Sie sollen Untersuchungen in der Großen Pyramide illegal durchgeführt und die Proben zu Untersuchungszwecken nach Deutschland geschmuggelt haben. Im Fokus standen dabei offensichtlich auch Proben der berühmten Cheops-Kartusche, die belegt, das Cheops der Bauherr der Großen Pyramide ist.
Ich nahm daraufhin kurz Kontakt zu Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz auf, die mir den Fall aus ihrer Sicht schilderten. Sie bestätigten mir, dass sie Proben entnommen hatten, darunter auch winzige Farbpartikel von einer Bemalung aus der obersten Entlastungskammer. Es handelte sich dabei aber laut ihrer Aussage nicht um Farbpartikel von der Cheops-Kartusche. Ob das so der Wahrheit entsprach, konnte ich nicht beantworten.

Da ich mich schon in den vergangenen Jahren mit den Pyramiden von Gizeh beschäftigt hatte, beschloss ich, der Sache auf den Grund zu gehen, und studierte noch einmal intensiv die Erforschung der Pyramiden von Gizeh im 18. und 19. Jahrhundert.

Die bedeutendste Entdeckung machten dabei zweifellos Howard Vyse und J.R. Hill im Jahre 1837, als sie vier von den bekannten fünf Entlastungskammern in der Großen Pyramide freilegten. In diesen fanden sie neben vielen Bemalungen auch Königs-Kartuschen, darunter die berühmte Cheops-Kartusche in der obersten Entlastungskammer. Die Königs-Kartuschen wurden damals von Howard Vyse und J.R. Hill von den Wänden der Kammern abgezeichnet, von Zeugen beglaubigt unddann zwecks Anerkennung in das Britische Museum nach London geschickt.

Viele Autoren haben in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder bezweifelt, dass die Bemalungen echt seien, und behauptet, dass der Name »Cheops« falsch geschrieben worden sei. Und genau dieser Behauptung wollte ich auf den Grund gehen.

Da ich davon ausging, dass die Original-Zertifizierungsurkunde von Howard Vyse und J. R. Hill von 1837, mit einer Abbildung der berühmten Cheops-Kartusche aus der Champbell-Kammer der Großen Pyramide von Gizeh, heute noch im Britischen Museum liegt, entschloss ich mich, mit dem Museum Kontakt aufzunehmen.

Ich rief an und wurde mit Frau Dr. Usick verbunden, die mir auf meine Anfrage hin Fotos zweier Kartuschen (Abb. 1 u. 2), die im Katalog unter »Hill Facsimiles« (AES Ar. 1489) aufgelistet sind, nebst der Auflistung aller Bemalungen und Kartuschen (Anhang 1) schickte.

Nachdem ich das Material eingesehen hatte, bat ich Frau Dr. Usick, mir auch die Fotografien der zwei anderen angeführten Kartuschen zu schicken, aber leider waren sie zu dem Zeitpunkt noch nicht digitalisiert. Woraufhin ich nach London gereist bin, um meine Studien an den Originalen fortzusetzen, die für Studienzwecke und mit Termin für alle zugänglich sind, und auch Fotografien, speziell von den fehlenden zwei Kartuschen, zu machen.

Abb. 1: Kartusche aus der Lady-Arbuthnot-Kammer.

Abb. 2: Weitere Kartusche aus der Lady-Arbuthnot-Kammer.


In der Aufstellung (Anhang 1, 1-28) sind alle Graffitis und vier Kartuschen aufgelistet, die von Vyse und Hill 1837 im Britischen Museum eingereicht wurden.

Die beiden Chnum-Chufu-Kartuschen (Abb. 1 u. 2) finden wir in der Auflistung (Anhang 1) unter Punkt 5. und 18. wieder. Sie wurden in der vierten Entlastungskammer (benannt nach Lady Arbuthnot) gefunden, die sich direkt unter der Champbell-Kammer befindet, in der Vyse und Hill die berühmte Cheops-Kartusche gefunden haben.

Bei der Kartusche unter Punkt 1. der Aufstellung (Anhang 1) handelte es sich tatsächlich um die Cheops-Kartusche aus der Champbell-Kammer (Abb. 3). Unter der Kartusche kann man deutlich lesbar erkennen: »Stone Nr. 7 S. Side« (»Stein Nr. 7 Südseite«).

Abb. 3: Die Cheops-Kartusche in der Champbell-Kammer
befindet sich heute im Britischen Museum in London.

Abb. 4: Unter der Cheops-Kartusche aus der Champbell-Kammer hat J.R. Hill unterschrieben.

Abb. 5: Eine Chnum-Chufu-Kartusche aus der Lady-Arbuthnot-Kammer.
Ägyptologen gehen heute davon aus, dass es sich dabei um den Namen der Arbeitermannschaft handelt: »Die Weiße Krone des Chnum-Chufu ist mächtig.« (Vgl. Abb. 1.)

Abb. 6: Detail von Abb. 5

Abb. 7: Eine weitere Chnum-Chufu-Kartusche aus der Lady-Arbuthnot-Kammer.  (Vgl. Abb. 2.)


Die von Vyse und Hill angefertigte Kopie der Cheops-Kartusche befindet sich heute also tatsächlich im Britischen Museum in London und enthält auch deutlich sichtbar in dem kleinen Kreissymbol drei Striche und keinen Punkt, wie beispielsweise Zecharia Sitchin immer wieder behauptet hat und bei einem persönlichen Besuch im Museum selber gesehen haben will.

Damit war meine Recherche in London erfolgreich und ich konnte sicher gehen, dass die Kopie der Cheops-Kartusche auch tatsächlich von Vyse und Hill 1837 hier eingereicht worden ist.

Entgegen der Meinung vieler Kritiker, die in den vergangenen Jahrzehnten behauptet haben, die Cheops-Kartusche sei falsch geschrieben worden, konnte ich feststellen, dass das Siebsymbol mit den drei Strichen in der Mitte auch eindeutig belegt, dass der Name »Cheops« richtig geschrieben wurde.


Abb. 8 Die handschriftliche Aufstellung von Howard Vyse.

Abb. 9: Bemalungen aus der Wellington-Kammer.

Abb. 10: Bemalung aus der Nelson-Kammer.

Abb. 11: Bemalung aus der Champbell-Kammer.




Anhang1:

Two large, marbled, leather-edged boards (c.90cm x 60 cm.) containing  copies of what are probably work-gang graffiti inscriptions found in the  Relieving Chambers of the Great Pyramid by Colonel Howard Vyse in 1837. (Vyse named the chambers.) The original label on the front reads: »Hill's  Facsimiles / of the Characters found / in Wellington's - Nelson's Lady  Arbuthnot's & Col: Campbell's / Chambers in the Great Pyramid / of Ghizeh -  1837. / Colonel Howard Vyse.« On the inside of the titled front board is stuck  a complete »List of the Drawings by Mr. Hill«, signed »Colonel Howard Vyse  1837«, in which all 28 drawings are listed in groups by the chamber in which  they were found. There is some pencil under-drawing and some of the  black ink descriptions have first been written in, now faint, pencil. All the  sheets are stamped for the British Museum.  Linen covers, attached to the  front titled board, were folded over the individual sheets of drawings of  inscriptions. These copies of graffiti have been signed by Vyse and  witnesses. The queried initials are likely to be RK for Sir Robert Keith  Arbuthnot.

1. A red ink and brush copy of the cartouche of Khufu, marked in black ink  as »2«.  In a fine  hand in black ink below: »Nos. 1 & 2 / On a Stone No. 7 S  side. [signed] J.R. Hill.« (Digital images of the Khufu graffiti in the archive  file/collections/S-drive.)

2. A red ink and brush copy of another cartouche marked: »On a stone No. 1  on the / Northern Side. No.1 / Drawn by JR Hill« and top left, »These are as  far as circumstances will admit of / exact facsimiles of Characters found  upon the walls / of Lady Arbuthnot's Chamber in the Great Pyramid / of  Ghizeh opened on the 9th of May 1837. / Ghizeh May 19 1837 / [signed]  [RK?] Arbuthnot / Col: Howard Vyse / Joseph Cartwright Brettell - Civil  Engineer / Henry Raven«.

3. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti.  »These are as far as  circumstances will admit an exact / facsimiles (sic) of the characters which  are found upon the  / walls of Lady Arbuthnot's chamber in the Great /  Pyramid of Ghizeh, opened on the 9th of May 1837 - / Ghizeh May 19th  1837. [signed] [RK?] Arbuthnot - / Col: Howard Vyse / Joseph Cartwright  Brettell - Civil Engineer / Henry Raven.« »On a Stone No. 2 on the Southern  Side. / Drawn by JR Hill«.

4. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti. »These are, as far as  circumstances will admit, an exact / facsimile of the characters which are  found upon the walls / of Lady Arbuthnot's chamber in the Great Pyramid of  / Ghizeh, opened on the 9th of May 1837 - / Ghizeh May 19th 1837. [signed]  [RK?] Arbuthnot - / Col: Howard Vyse / Joseph Cartwright Brettell - Civil  Engineer / Henry Raven.« »On a Stone No. 1 on the Southern Side. / Drawn  by JR Hill«.

5. A red ink and brush copy of Khufu's cartouche and hieroglyphic graffiti.  »These are, as far as circumstances / will admit of,  exact facsimiles of   characters found upon the  walls of /  Lady Arbuthnot's chamber in the Great  / Pyramid of Ghizeh, opened on the 9th of / May 1837 - / Ghizeh May 19th  1837. [signed] [RK?] Arbuthnot - / Col: Howard Vyse / Joseph Cartwright  Brettell - Civil Engineer / Henry Raven.« »On a Stone No. 3 of the Northern  Side. / Drawn by JR Hill«.

6. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.3 N Side  [signed] JR Hill«.

7.  A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti. »These are as far as  circumstances will admit an exact / fac-similes (sic) of the characters which  are found upon the walls / of Lady Arbuthnot's chamber in the Great Pyramid  of Ghizeh /  opened on the 9th of May 1837 - / Ghizeh May 19th 1837.   [signed] [RK?] Arbuthnot - / Col: Howard Vyse / Joseph Cartwright Brettell -  Civil Engineer / Henry Raven.« »On a Stone No. 1 of the Northern Side. No. 2  / Drawn by JR Hill«.

8.  A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.2 S Side  [signed] JR Hill«.

9.  A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.4 N Side  [signed] JR Hill«.

10.  A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Top Stone N Side  / No.1 /  [signed] JR Hill«.

11. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.3 S Side  [signed] JR Hill«.

12.  A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.5 S Side  [signed] JR Hill«.

13.  A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No. 1 S  Side [signed] JR Hill«.

14. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.6 S Side  [signed] JR Hill«.
Wellington Chamber:

15. »Wellington's Chamber - 1«. A red ink and brush copy of hieroglyphic  graffiti. »These are, as far as circumstances will admit, an exact / facsimiles  (sic) of the characters which are found on the walls / of Wellington's  chamber, in the Great Pyramid of Ghizeh / opened on the  (sic) - / Ghizeh  May 19th 1837. [signed] [RK?] Arbuthnot - / Col: Howard Vyse / Joseph  Cartwright Brettell - Civil Engineer /  Henry Raven.« »On the last Stone  towards the North / on the Western side.- / Drawn by JR Hill«.

16. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.4 S Side  [signed] JR Hill«.

17. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti. »These are, as far as  circumstances will admit,  exact / fac-similes of the characters which are  found on the walls of  / Nelson's Chamber in the Great Pyramid of Ghizeh  opened on / the 25th of April 1837 - / Ghizeh May 19th 1837.  [signed]  [RK?] Arbuthnot - / Col: Howard Vyse / Joseph Cartwright Brettell - Civil  Engineer / Henry Raven.« »on the Second Stone of the Western Side No.2. /  Drawn by JR Hill«. In red ink: »N.C. Nr.2«.

18. A red ink and brush copy of Khufu's cartouche and hieroglyphic graffiti.  »These are as far as circumstances will admit of / exact facsimiles of   characters found upon the walls  /  of Lady Arbuthnot's chamber in the Great  Pyramid / of Ghizeh, opened on the 9th of May 1837 - / Ghizeh May 19th  1837. [signed] [RK?] Arbuthnot - / Col: Howard Vyse / Joseph Cartwright  Brettell - Civil Engineer / Henry Raven.« »On a Stone No. 2 of the Northern  Side. / Drawn by JR Hill«.

19.  A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti. »These are, as far as  circumstances will admit  an exact / facsimiles (sic) of the characters which  are found on the walls / of Nelson's Chamber in the Great Pyramid of Ghizeh  / opened on the 25th of April 1837 - / Ghizeh May 19th 1837.  [signed]  [RK?] Arbuthnot - / Col: Howard Vyse / Joseph Cartwright Brettell - Civil  Engineer / Henry Raven.« »on the Second Stone of the Western Side. No.1. /  Drawn by JR Hill«. In red ink: »N.C. N 3«.

20. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.1 E Side  [signed] JR Hill«.

21. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.2 N Side  [signed] JR Hill«.

22. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.8 S Side  [signed] JR Hill«.

23. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.2 in the  [?inside] stone E side. [signed] JR Hill«.

24. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.3 E Side  [signed] JR Hill«.

25. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti. »These are, as far as  circumstances / will admit  an exact facsimiles (sic) of the characters which  are found on the / walls of Nelson's Chamber in the / Great Pyramid of  Ghizeh opened / on the 25th of April 1837 - / Signed Ghizeh May 19th 1837.   [signed] [RK?] Arbuthnot - / Col: Howard Vyse / Joseph Cartwright Brettell -  Civil Engineer / Henry Raven.« »on the first  Stone  Western Side No.1. /  Drawn by JR Hill«. In red ink: »N.C No.5«.

26.  A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti. »These are as far as /  circumstances will admit  an exact / facsimiles (sic) of the characters which  are found / on the walls of   Nelson's Chamber in the / Great Pyramid of  Ghizeh opened on the 25th / of April 1837 - / Ghizeh May 19th 1837.   [signed] [RK?] Arbuthnot - / Col: Howard Vyse / Joseph Cartwright Brettell -  Civil Engineer / Henry Raven.« »on the first Stone of the Western Side No.2. /  Drawn by JR Hill«. In red ink: »N.C. No. 4.«

27.  A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti. »These are, as far as  circumstances will /  admit  an exact facsimile of the / characters which are  found on the / walls of Nelson's Chamber in the  / Great Pyramid of Ghizeh  opened on / the 25th of April 1837 - / Signed Ghizeh May 19th 1837.   [signed] [RK?] Arbuthnot Bart.- / Col: Howard Vyse / Jos.h Cartwright  Brettell - Civil Engineer / Henry Raven.« »on the Second Stone of the Western  Side No.3. / Drawn by JR Hill«. In red ink: »N.C. No. 1«.

28. A red ink and brush copy of hieroglyphic graffiti »on a Stone No.7 S side.  [signed] JR Hill«. Marked in black ink »1« and »Nos. 1 & 2«.
(Quelle: Alle Abbildungen und Anhang 1 Britisches Museum London)

Mein besonderer Dank gilt Frau Dr. Patricia Usick und dem Britischen Museum in London für die freundliche Unterstützung.

Katrine Eichberger









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Eine schonungslose Abrechnung mit unseren Massenmedien

Eine schonungslose Abrechnung mit unseren Massenmedien

Redaktion

Den deutschen Leitmedien laufen die Leser davon. Hohe Auflagenverluste, Anzeigeneinbrüche und massive Kritik aus der Leserschaft ‒ das sind die Symptome einer Medienlandschaft, die völlig versagt und in Auflösung begriffen ist.

Journalisten sind nicht nur gekauft, sie verhalten sich ihren Lesern gegenüber auch wie Oberlehrer und das Erziehungsministerium der Berliner Kartell-Parteien. Das sehen wir in diesen Wochen vor allem bei der massiv zelebrierten Willkommens-Party für die Flut von Kriegsflüchtlingen, Wirtschaftsasylanten und anderen Asylforderern. Anstatt ihre Leser objektiv zu informieren, versuchen die Leitmedien diese durch Fälschen, Verdrehen und Verschweigen politisch korrekt zu erziehen und zu manipulieren.
Doch Journalisten haben ihren Lesern gegenüber keinen Erziehungsauftrag, sondern einen Informationsauftrag. Das ist die klare Aussage von Markus Gärtner in diesem Buch.

Warum der Begriff »Lügenpresse« gerechtfertigt ist

Dieses Buch öffnet Ihnen die Augen für das Dauerversagen der »Lügenpresse«. Es zeigt Ihnen, warum Sie sich nicht mehr auf die etablierten Medien verlassen können und warum der Begriff »Lügenpresse« gerechtfertigt ist.

Markus Gärtner belegt die seit Jahren andauernde Manipulation der Leser an Hunderten von Beispielen. Sein Buch ist eine wahre Fundgrube an entlarvenden Quellen und Zitaten. Angesichts der einseitigen Berichterstattung nennt Ihnen der Autor aber auch Nachrichtenseiten im Internet, die Ihnen alternative und objektive Informationen bieten. Nachfolgend ein kleiner Auszug der entlarvendsten Zitate aus Mainstream-Zeitungen der vergangenen Jahre:

So haben die Mainstream-Medien immer wieder versagt

Berichte vor der Finanzkrise 2008 mit Großer Rezession und Börsen-Crash

DIE ZEIT  4.10.2007
»Eine Rezession erwartet zwar kaum jemand, eine Verlangsamung des Wachstums aber fast jeder«
FAZ  2.8.2005
»Ernstes Problem, aber kein Weltuntergang«
STERN  24.8.2007
»Ein Crash der Börsen ist bisher jedoch ausgeblieben – und auch nicht sehr wahrscheinlich«

Erweiterung des Schengenraums 2007. Experten warnten damals vor einer drastischen Zunahme der Kriminalität

WELT  25.7.2008
»Offene Grenze senkt die Kriminalität«
STERN  21.12.2007
»Ein historisches Ereignis für Deutschland«
TAGESSPIEGEL  2.12.2007
»Im Osten geht die Grenze auf«

Um Jahre zu spät kam bei Schengen das große Erwachen angesichts einer Welle der Kriminalität

FOCUS  26.4.2015
»Explodierende Einbruchszahlen«
SPIEGEL  19.3.2012
»Zum Plündern freigegeben«
WELT  12.2.2012
»Offene Grenzen erfreuen besonders Kriminelle«
BERLINER ZEITUNG  20.4.2010
»Bürgerkrieg in der Oberlausitz«

Der Neue Markt wurde hochgelobt, das Publikum in die Aktien getrieben; vor dem Crash ab März 2000 wurde viel zu spät gewarnt

DIE ZEIT  13.1.2000
»Turbo fürs Portfolio«
WELT  10.8.1999
»Deutsche Aktien schwenken auf Erholungskurs ein – »Der große Crash wird ausbleiben«
FAZ  26.1.2000
»Keine Panik/Weiter Optimismus für Wachstumswerte«
FOCUS 13.4.2000
»Die langfristige Aufwärtsbewegung am Neuen Markt bleibt intakt«

Medial durchgeboxt und grandios gescheitert – Wie die tonangebenden Medien die Einführung des Euro begleiteten

DIE ZEIT  19.2.1998
»Der gute Tausch – Gerade Deutschland braucht den Euro«
DIE ZEIT  5.3.1998
»Schwarzmaler ohne Maß – Mit ihrem absurden Gemäkel an den Euro-Daten machen sich die Gegner der Währungsunion nur noch lächerlich«
BILD  27.2.1998
»Die Wunderdroge – schafft ein Geld und einen Wirtschaftsraum von Lappland bis hinunter zur Algarve – Wunder-Euro, Euro-Wunder«
FAZ  4.1.1999
»Dennoch wird sich der Euro im zweifachen Sinne als politisches Jahrhundertprojekt in die Geschichtsbücher eintragen«
SPIEGEL  4.1.1999
»Verschieben heißt verhindern ‒ Der Euro schafft ein neues Europa, eine Macht in der Welt«
SPIEGEL  29.12.2000
»Jetzt glaubt auch der Stellvertreter Gottes auf Erden an die Gemeinschaftswährung«







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Chinesische Militärberater »auf dem Weg nach Syrien, um den Kampf gegen den IS zu unterstützen«

Chinesische Militärberater »auf dem Weg nach Syrien, um den Kampf gegen den IS zu unterstützen«

Redaktion

Medienberichten zufolge entsendet China »Militärberater« nach Syrien, um die dortige Regierung in ihrem Kampf gegen die Terrormiliz des Islamischen Staates (IS, früher:ISIS/ISIL) zu unterstützen. Wie die Internetseite Al-Masdar Al-Arabi aus Jordanien berichtet, erklärte ein syrischer Militärvertreter ihr gegenüber: »Die Chinesen werden in den kommenden Wochen eintreffen.«

In dem Artikel heißt es weiter, ein chinesisches Kriegsschiff mit einigen Dutzend Militärberatern an Bord sei bereits auf dem Weg nach Syrien. Ihnen sollen weitere Soldaten folgen. Das Schiff habe bereits den Suez-Kanal passiert und befinde sich nun auf dem Weg durch das Mittelmeer.

Laut Al-Masdar Al-Arabi wollen sich die chinesischen Berater dem russischen Militärpersonal in der Region Latakia anschließen.

Die israelische Militärnachrichtenseite DEBKAfile meldete unter Berufung auf Militärquellen, der chinesische Flugzeugträger Liaoning-CV-16 sei im an der syrischen Mittelmeerküste gelegenen Hafen von Tartus gesichtet worden. Der Träger werde von einem Lenkwaffenkreuzer begleitet.

Zuvor hatten sich Berichten zufolge Russland, der Iran, der Irak und Syrien darauf verständigt, ein gemeinsames nachrichtendienstliches Informationszentrum in Bagdad aufzubauen, um ihr Vorgehen gegen den Islamischen Staat zu koordinieren.

»Das wichtigste Ziel des Zentrums betrifft das Sammeln, die Verarbeitung und Analyse der neuesten Informationen zur Lage im Nahmittelosten – vorrangig zur Bekämpfung des IS«, erklärte ein Vertreter aus Kreisen des Militärs und der Diplomatie gegenüber russischen Medienvertretern am vergangenen Samstag.

Russlands Präsident Wladimir Putin entgegnete auf eine Frage zur russischen Präsenz in Syrien mit der Antwort, Russland beschränke seine Unterstützung auf die Lieferung von Waffen an die syrische Regierung, die Ausbildung von Soldaten und die Bereitstellung humanitärer Hilfe für die syrische Bevölkerung.

»Wir handeln auf der Grundlage der Charta der Vereinten Nationen, also der grundlegenden Prinzipien des modernen Völkerrechts, nach denen eine bestimmte Art von Hilfe, darunter auch militärische Unterstützung, ausschließlich an die legitime Regierung des betreffenden Landes mit seinem Einverständnis oder auf seine Bitte hin oder auf der Grundlage einer Entscheidung des UN-Sicherheitsrates geleistet werden darf«, sagte er in der Sendung 60 Minutesdes amerikanischen Fernsehsenders CBS.

Putin bekräftigte seine Unterstützung für die regulären syrischen Streitkräfte, die Armee des Präsidenten Baschar al-Assad. »Er [Assad] sieht sich Kräften gegenüber, die einige unsererinternationalen Partner als Opposition bezeichnen. Tatsächlich aber kämpft Assads Armee gegen Terrororganisationen«, sagte Putin weiter.

Der russische Präsident fügte hinzu, die amerikanischen Versuche, die syrische Opposition auszubilden, um gegen den Islamischen Staat zu kämpfen, seien gescheitert. Die USA hätten ursprünglich bis zu 12 000 Kämpfer ausrüsten und ausbilden wollen.

Doch nur 60 Personen schlossen die Ausbildung ab und lediglich vier davon kämpften tatsächlich aufseiten der Opposition, während sich andere mit ihren amerikanischen Waffen dem IS angeschlossen hätten, sagte Putin unter Berufung auf eine Anhörung im US-Senat.

»Nach meiner Auffassung verstößt die militärische Unterstützung für illegale Strukturen den Prinzipien des modernen Völkerrechts und der Charta der Vereinten Nationen«, erklärte er.

Bereits im Dezember 2014 hatte China angeboten, den Irak im Kampf gegen die Milizen des Islamischen Staates etwa mit Luftangriffen zu unterstützen. Es schloss aber aus, der von Amerika angeführten Koalition gegen den IS beizutreten.

Bei einer ihrer jüngsten Grausamkeiten nutzte die Terrormiliz des Islamischen Staates ihr Online- Magazin Dabiq, um Bilder zweier Geiseln, eines Norwegers und eines Chinesen, zu veröffentlichen.

Diese Männer stünden »zum Verkauf«, hieß es dort.






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Sonntag, 27. September 2015

Training für den Ernstfall: Fluchthelfer aus der Politik bereiten ihre eigene Flucht vor

Redaktion

Eine deutsche Eliteeinheit übt derzeit regelmäßig, deutsche Spitzenpolitiker aus künftigen deutschen Unruhegebieten auszufliegen und außer Landes zu bringen. Die Spezialeinsatzkräfte müssen demnach darauf vorbereitet sein, auch andere »wichtige Persönlichkeiten« in konzertierten Geheimoperationen möglichst schnell zu vorbestimmten »Fluchtzielen« zu transportieren.

Im neuen Sachbuch Die Asylindustrie wird zum ersten Mal aufgezeigt, welche Interessen deutsche Politiker, Journalisten und die Sozialverbände am Asyl-Tsunami haben. Dort wird auch mit allen Belegen beschrieben, welche Vorbereitungen deutsche Elitetruppen treffen müssen, damit sie das Land noch schnell verlassen können, wenn das System kollabiert.  Nachfolgend ein Auszug aus dem Vorwort des Buches:
Am 22. August 2015 glaubte ich meinen Ohren nicht zu trauen. Der RadiosenderSWR3 begann um 15 Uhr die Nachrichten mit der Meldung: »Feldmaus-Plage in Rheinland Pfalz«. Während um uns herum im ganzen Land überall im Akkord Zeltstädte für Flüchtlinge errichtet wurden, Kommunen unter dem Ansturm der Asylbewerber zusammenbrachen, da wurde die Bevölkerung an vorderster Stelle in den Nachrichten über das gehäufte Auftreten von Feldmäusen unterrichtet. Auch Nachrichtenmagazine wie Focus, Zeitungen wie die Welt und fast alle anderen Leitmedien widmeten ihre Aufmerksamkeit in jenen Tagen der »Feldmaus-Plage«. Das alles hatte kabarettistische Züge. Es war aber keine Satire. Es war vielmehr die übliche Ablenkung und Desinformation der Bürger von der Realität. An jenem Samstag beschloss ich, das von mir über viele Jahre zur Asyl-Industrie und zu Flüchtlingsströmen gesammelte Material zu veröffentlichen.

Man muss als Hintergrund wissen: Früher wurden Kriege nur mit klassischen Kriegswaffen geführt, mit Geschützen und Soldaten. Heute werden Kriege mit unsichtbaren Waffen geführt, etwa mit Flüchtlingsströmen. Wir erleben mitten in Europa gerade einen solchen Zweifrontenkrieg, der ganz ohne klassische Kriegswaffen gegen uns geführt wird. Denn in Massen werden Flüchtlinge aus Nahost und Afrika ganz gezielt als Migrationswaffe missbraucht, welche die produktiven europäischen Staaten auf viele Jahre hin zerstören wird.

Es gibt viele da draußen, die davon profitieren. Im klassischen Krieg profitieren Rüstungsunternehmen. Politiker ziehen dann die Fäden. Und Journalisten liefern die Propaganda. Jeder weiß das. Das erste, was im Krieg auf der Strecke bleibt, ist die Wahrheit. Stattdessen gibt es nur noch Kriegspropaganda.  Und auch bei jenem Krieg, der gerade da draußen skrupellos mit der Migrationswaffe und Flüchtlingsströmen geführt wird, ist das nicht anders. Unsere Leitmedien bombardieren uns mit gleichgeschalteter Propaganda. Und unsere Politiker sitzen an den Schalthebeln der Macht und zugleich auch noch in den Beiräten und Aufsichtsräten jener Asyl- und Sozialindustrie, welche wie die Rüstungsindustrie in den klassischen Kriegen an jedem verkauften Geschütz heute von jedem weiteren »Flüchtling« finanziell profitiert. Ich werde das mit vielen nachprüfbaren Fakten belegen.

Aber wir Steuerzahler sollen das alles nicht hinterfragen. Und wir sollen nicht dagegen protestieren. Denn so, wie die Rüstungsindustrie die Friedensbewegung hasst, so hassen Politik, Leitmedien und Sozialindustrie jene, welche gegen ihren Profit mit den Flüchtlingsströmen und die dahinter stehenden geostrategischen Ziele aufbegehren. Tatsache ist: Es gibt sogar nicht wenige gewinnorientierte Aktiengesellschaften und Banken, die im Flüchtlingsgeschäft an vorderster Front stehen. Das alles sind skandalöse Zustände. Aber unsere Leitmedien schauen weg. Sie berichten auftragsgemäß über Schlepper, die mit Flüchtlingen Millionen machen, während die reichsten europäischen Familien über Schweizer Briefkastenfirmen im Hintergrund Milliarden in der Asylindustrie verdienen. Auch das kann man belegen.

Allein die Pharmaindustrie erwartet wegen der jüngsten Flüchtlingsströme jetzt einen zusätzlichen Umsatz im zweistelligen Milliardenbereich. Und zwar nur mit Präparaten gegen Hepatitis C. Wenn Hepatitis-Erkrankungen in bestimmten Ländern extrem häufig auftreten, dann spricht das Auswärtige Amt in seinen offiziellen Mitteilungen von »hoher Durchseuchung«. Die Pharmaindustrie liebt Flüchtlinge aus solchen Ländern mit »hoher Durchseuchung«. Natürlich können die Flüchtlinge nichts dafür, dass ihre Heimat mit hochinfektiösen Krankheiten »durchseucht« ist. Ich schreibe das nicht, um Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen, sondern um aufzuzeigen, wer an ihnen verdienen will. Und damit möglichst viele kranke Flüchtlinge möglichst schnell in den Genuss teurer Präparate kommen, wird immer wieder darüber diskutiert, für sie eine kostenlose Gesundheitskarte einzuführen, bei der die Solidargemeinschaft für die chronischen Krankheiten der Asylbewerber haftet. Allen Politikern, die das unterstützen, stehen lukrative Posten als Lobbyisten in der Pharmaindustrie offen. Und Journalisten, welche die Einführung der Gesundheitskarte für Asylbewerber medial unterstützen, werden mit hoch dotierten Journalistenpreisen geködert oder können auf Jobs in den Pressestellen der Pharmabranche hoffen. Die Bürger da draußen bezahlen die Rechnung – und ahnen es nicht.

Wenn man ein Buch wie dieses schreibt, dann steht man als Autor mit einem Bein im Gefängnis – nicht nur aus Sicht der mich strafrechtlich beratenden Anwälte. Und mit dem anderen Bein steht man zivilrechtlich am Rande des finanziellen Abgrundes. Je mehr Menschen dieses Buch lesen werden, desto größer wird die Gefahr. Denn jeder, der in diesem Buch in unschönem Zusammenhang namentlich erwähnt wird, kann straf- und zivilrechtlich dagegen vorgehen. Und je mehr Leser dieses Buch hat, desto höher werden die Strafen, wenn man auch nur einen kleinen Fehler gemacht hat. Genau deshalb gibt es ja im deutschsprachigen Raum kein einziges Buch, in dem Organisationen der Asyl- und Migrationsindustrie, ihre Mitarbeiter, die Profiteure in Politik und Medien und die dahinter stehenden gewinnorientierten Aktiengesellschaften und reichen Familien namentlich genannt werden. Niemand soll wissen, was da draußen wirklich hinter den Kulissen passiert. Wer es dennoch wagt, der wird weggeklagt.

Als 2003 mein Bestseller Der Krieg in unseren Städten erschien, da hatten der Frankfurter Eichborn-Verlag und ich schnell zeitgleich allein 32 verschiedene zivilrechtliche Klagen von Migranten, deren Verbänden und den Profiteuren der Migrationsindustrie. Sie alle wähnten sich unschön dargestellt oder verunglimpft. Obwohl wir jede Aussage mithilfe von Ermittlungsakten deutscher Sicherheitsbehörden belegen konnten, verloren wir die Verfahren vor Gericht. Kein Ermittler dufte – aus »Sicherheitsgründen« und »Gründen der Geheimhaltung« – vor Gericht erscheinen und über die von ihm angefertigten Ermittlungsunterlagen sprechen. Damit waren diese juristisch gesehen so wertlos wie ein nicht genehmigter privater Telefonmitschnitt.  Allein jene Verfahren kosteten mich persönlich mehr als 150 000 Euro. Der »Bestseller« wurde zum ruinösen finanziellen Fiasko. Auch für den Frankfurter Eichborn-Verlag, der später insolvent wurde. Meine Informanten bei den Sicherheitsbehörden verloren sogar ihren Job, auch die Beamtenpension. Sie wurden zudem wegen »Verrats von Dienstgeheimnissen« strafrechtlich verfolgt. Wer die Öffentlichkeit wahrhaftig unterrichten will, der geht in Deutschland ein extrem hohes Risiko ein.

Das alles ist kein Einzelfall. Ein anderes, aktuelleres Beispiel: Seit 2015 darf ich unter Androhung einer empfindlichen Geldstrafe nicht mehr öffentlich den Namen eines Schwarzafrikaners nennen, der in Deutschland als »Arzt« praktiziert und wegen fehlender Kenntnisse – so die Gerichte – bei seiner Berufsausübung schon mindestens zwei Menschen fahrlässig getötet hat. Er hat nach den Tötungsdelikten, für die er verurteilt wurde, Einreiseverbot in anderen EU-Staaten. In Deutschland schützt ihn aber die Politik. Und die Medien loben ihn. Der Mann, der laut Gericht seine Approbationsurkunde »laienhaft fälschte«, hinterlässt derzeit mit seinen medizinischen Eingriffen nicht nur weitere entstellte Opfer. Er wird im deutschen TV auch noch als vorbildliches Beispiel für die hohe Qualifikation afrikanischer Zuwanderer und deren gelungene Integration gezeigt. Zeitgleich wird außerhalb Deutschlands in Medien (mit Rückendeckung der dortigen Gerichte) namentlich vor dem Mann gewarnt. Man darf ihn dort sogar einen Mörder und Pfuscher nennen. Nur in Deutschland, wo er weiter praktiziert, darf der Scharlatan jetzt nicht mehr identifiziert werden. Sein »allgemeines Persönlichkeitsrecht« wiegt bei uns höher als das Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit. Und es ist »rassistisch« und »diskriminierend«, wenn man öffentlich seine Hautfarbe oder sein Herkunftsland nennt. Schließlich sollen die Deutschen nicht daran zweifeln, dass die so sehnlich erwünschten afrikanischen Fachkräfte eine gute Ausbildung haben. Und diese zugewanderten »Fachkräfte« müssen jetzt vor allem positiv dargestellt werden.

Vor den hier kurz skizzierten Hintergründen erahnen Sie vielleicht schon jetzt ansatzweise, was Sie mit diesem Buch in Händen halten. Ich weiß nicht, was jetzt passieren wird. Klar ist: Politik und Medien wollen nicht, dass Sie die nachfolgenden Kapitel lesen. Migranten und Migrantenverbände werden das Buch bald vom Markt haben wollen. Und die Migrations- und Asylindustrie wird wohl ebenso wie die genannten Aktiengesellschaften, Banken und reichen Familien ein Heer von findigen Anwälten damit beauftragen, angreifbare Stellen zu finden. Drücken Sie meinem Verleger Jochen Kopp und mir deshalb bitte die Daumen. Und bewahren Sie dieses Exemplar gut auf.

In diesem Buch lesen Sie nicht das, was Politik und Medien gern hören wollen. Tatsache ist: Wenn man einem einzelnen Menschen hilft und dabei – wie das in der Asyl- und Sozialindustrie üblich ist – Überschuss erwirtschaftet, dann ist der Anreiz groß, möglichst vielen Menschen zu helfen. Betriebswirtschaftlich ist diese Logik zwingend. Die Branche hat jetzt einen gewaltigen Wachstumszwang und braucht immer mehr Hilfsbedürftige. Flüchtlinge und Asylbewerber kommen da wie gerufen.

Im Ausland schlägt es schon jetzt hohe Wellen – deutschsprachige Medien ignorieren es und schweigen den Inhalt tot, aus gutem Grund.






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Neue Weltordnung? Wer tatsächlich das Sagen hat

Jake Anderson

Seit Jahrzehnten streiten sich extreme Ideologien vom linken und rechten Flügel. Es geht um die »Verschwörungstheorie«, derzufolge eine geheimnisvolle Schattenregierung die Fäden zieht und dass es in Wirklichkeit sie ist, die den Staats- und Regierungschefs und den Industriekapitänen die Richtung vorgibt.

Immer wieder taucht dabei der Begriff »Neue Weltordnung« auf, wird aber gerne als aufgeblasene Verschwörungstheorie abgetan, die Menschen verbreiten, denen die geistigen Kapazitäten fehlen, die Feinheiten der Geopolitik zu überblicken. Aber wie sich herausstellt, ist die grundlegende Idee eines tiefreichenden und umfassenden Geklüngels zwischen Wall Street und Regierung zum Erreichen globalistischer Ziele realistisch. Als »Deep State« bezeichnen einige Insider dieses Modell.

Dieser Begriff des »tiefen Staates« wurde in den vergangenen Jahren von einer Vielzahl von Ideologien aufgegriffen. Mike Lofgren, ehemaliger Mitarbeiter eines republikanischen Kongressabgeordneten, bezeichnete den Deep State als Schnittstelle von Wall Street und nationalem Sicherheitsstaat. Gewählte und nicht gewählte Persönlichkeiten würden gemeinsame Sache machen, um ihre Macht zu festigen und versteckte Interessen zu bedienen.

Es sei »die große Geschichte unserer Zeit«, sagte Lofgren. Der Deep State zeige, dass die sichtbare, im Rahmen der Verfassung agierende Regierung gescheitert sei und inwieweit der Korporatismus und der globale Krieg gegen den Terror sich gegenseitig befruchten.

»Es ist ein Hybrid aus Behörden der nationalen Sicherheit und der Justizbehörden – Verteidigungsministerium, Innenministerium, Heimatschutzbehörde, Central Intelligence Agency und Justizministerium. Ich zähle auch das Finanzministerium dazu, weil es Jurisdiktion über die Kapitalströme besitzt, weil es internationale Sanktionen durchsetzen kann und weil es eine organische Symbiose mit der Wall Street eingegangen ist«, so Lofgren. Selbst Teile der Judikative, vor allem der Foreign Intelligence Surveillance Court, gehören zum Deep State.

Wie agiert der Deep State?

Dass die Interessen der Rüstungsfirmen, Banker, des Militärs und der In- und Auslandsgeheimdienste gewahrt werden, dafür sorgt ein komplexes Drehtürsystem zwischen dem militärisch-industriellen Komplex, der Wall Street und Silicon Valley.

Es handele sich nicht um eine Verschwörungstheorie, sagen Mike Lofgren und viele andere Insider. Der Deep State verstecke sich ganz offen sichtbar und reiche weit über den militärisch-industriellen Komplex hinaus, vor dem vor über 50 Jahren der amerikanische Präsident Dwight D. Eisenhower inseiner Abschiedsrede warnte.

Die meisten Menschen sind sich des Überwachungsstaates zumindest passiv bewusst, ebenso des Geklüngels zwischen Regierung und den Konzernbossen der Wall Street. Wenigen ist jedoch klar, wie viel nachrichtendienstliche Arbeit der Staat in den USA tatsächlich an Privatunternehmen ausgelagert hat, an Firmen, die keinen Kontrollen unterliegen und die niemand zur Verantwortung zieht. Lofgren sagt, 70 Prozent des Geheimdiensthaushalts fließen an Subunternehmer.

Während die Wall Street und die Bundesregierung in Washington Geld aus der Wirtschaft absaugen, Dutzende Millionen Bürger zwingen, sich um Lebensmittelmarken anzustellen, und mehr Menschen ins Gefängnis werfen als China – immerhin ein totalitärer Staat, in dem vier Mal so viele Menschen leben wie in Amerika ‒, hat der Deep State seit 9/11 das Äquivalent von drei Pentagons, also dem US-Verteidigungsministerium, aufgebaut. Es ist dieser aufgeblähte Apparat, der Rüstungsfirmen, Geheimdienstfirmen und privatisierte, nicht rechenschaftspflichtige Privatpersonen schön zusammenhält.

Nachdem er jahrelang im US-Kongress gearbeitet hatte, erlebte Lofgren 2001 seinen Moment der Wahrheit.

Damals erlebte er mit, wie die US-Regierung einen gewaltigen Batzen Geld, der vorgeblich für Afghanistan gedacht gewesen sein soll, in Richtung Persischer Golf umlenkte. Das habe den Bann gebrochen, sagte er, und ihn von dem Gruppendenken geheilt, das seiner Meinung nach alle Lakaien in Washington gleichschaltet.

Mit Gruppendenken ist gemeint, dass man unbewusst die Ansichten seiner Vorgesetzten und Kollegen übernimmt. Gruppendenken trägt auch dazu bei, dass das Silicon Valley weiterhin den Überwachungsstaat mit Technologie und Informationen versorgt. Ohne das Silicon Valley könnten die US-Geheimdienste NSA und CIA nicht tun, was sie tun, sagt Lofgren.

Das Silicon Valley sei quasi eine Partnerschaft mit der NSA und deren Überwachungsaktivitäten eingegangen, wobei eine gerichtliche Anweisung zum FISA-Gesetz den Weg geebnet habe.Inzwischen beschweren sich diese Firmenbosse über ausländische Marktanteile und über die Schäden, die diese geheimen Absprachen national wie international ihren Marken beigefügt haben.

Getarnt als scheinbarer Pseudo-Libertarismus führen sie eine kommerziell orientierte Branche, die mindestens genauso aufdringlich ist wie die NSA.

Unterdessen spielt es der Wall Street in die Karten, dass die DMCA-Gesetze zu geistigem Eigentum so manipuliert wurden, dass die US-Regierung Bürger, die an IT-Geräten einen Jailbreak (Manipulation der Software) vornehmen, mit Geldstrafen belegen oder sogar ins Gefängnis bringen kann. Kein Wunder, dass die Regierung dieses drakonische Gesetz für 15 Jahre aufrechterhielt.

Ebenso wenig überrascht es, dass das Wuchern der Korporatokratie dem Deep State in die Karten spielt.

Die Drehtür zwischen Regierung und Wall-Street-Geld erlaubt es Spitzenfirmen, ranghohen Regierungsvertretern und Ja-Sagern aus dem Militär erstklassige Posten anzubieten. Das erklärt auch, warum die Clintons das Weiße Haus nahezu pleite verließen und innerhalb kürzester Zeit 100 Millionen Dollar anhäuften, sagt Philip Giraldi, ehemaliger Antiterrorspezialist und militärischer Geheimdienstoffizier im Dienst der CIA. Es erklärt auch, wie der ehemalige General und CIA-Chef David Petraeus, ein Mann ohne jegliche Finanzerfahrung, Partner bei der Beteiligungsgesellschaft KKR werden konnte. Und wie der frühere amtierende CIA-Direktor Michael Morell Senior Counselor bei Beacon Global Strategie wurde.

Die Wall Street ist die ultimative Grundlage für den Deep State, denn dank der gewaltigen Mengen an Geld, die an der Wall Street erzeugt werden, kann man ehemaligen Staatsdienern nach derenPensionierung bestens bezahlte Posten anbieten.

Vetternwirtschaft wird hier ganz großgeschrieben, währenddie Drehtür zwischen Wall Street und US-Regierung einen Großteil von Amerikas innenpolitischen Streitigkeiten erleichtert: »Bankenfinanzierungen, Steuererleichterungen, Widerstand gegen Gesetze, die die Wall Street, Parteispenden und Lobbyarbeit regulieren würden … Die ehemaligen Spitzenbeamten, Generäle und hohe Geheimdienstmitarbeiter, die sich beteiligen, finden sich in millionenteuren Häusern wieder, in denen sie ihr Altenteil verbringen können, hübsch abgesichert mit einem ansehnlichen Investitionsportfolio«, so Giraldi.

Wie kam der Deep State zustande?

Manche sagen, er habe sich aus dem militärisch-industriellen Komplex entwickelt, während andere ihn auf die Verabschiedung des Federal Reserve Act zurückführen, also in eine Zeit noch vor dem Ersten Weltkrieg. Damals erklärte Woodrow Wilson:
»Aus uns ist eine der am schlechtesten regierten und am stärksten kontrollierten und dominierten Regierungen der zivilisierten Welt geworden. Keine Regierung aus Überzeugung mehr und nicht der Stimme der Mehrheit folgend, sondern eine Regierung in der Hand und unter dem Zwang einer kleinen Gruppe dominanter Männer.«
Dieser semi-geheime Geheimbund zieht in der US-Bundeshauptstadt Washington und bei dem Großteil der amerikanischen Außenpolitik die Fäden. Bewahrt wird er durch eine korporatistische Ideologie, die getrieben ist von Deregulierung, Outsourcing, Deindustrialisierung und Finanzmarkt-Kapitalismus. Die Sonderstellung Amerikas – der große »Washington-Konsens« ‒ zieht im Ausland ewigen Krieg und Wirtschafts-Imperialismus nach sich, während im Inland die Interessen der heimischen Oligarchie vorangetrieben werden.

Diese Regierung innerhalb der Regierung agiere mit Steuergeldern, werde aber nicht durch die Verfassung eingeengt, so Lofgren. Auch politischer Wetterumschwung im Weißen Haus wirke sich nicht aus. In einer Welt, in der der Deep State ungestraft schalten und walten kann, ist es völlig egal, wer im Weißen Haus sitzt, solange er oder sie bloß den Krieg gegen den Terror fortführt. Denn dieser ist es, der dieses miteinander verwobene Netz aus Firmeninteressen und unaufrichtigen geopolitischen Zielen fördert.

»Solange die Bewilligungsvorlagen rechtzeitig abgesegnet werden, die Beförderungen durchgehen, die schwarzen (sprich, geheimen) Kassen abgenickt werden, die speziellen Steuervorteile fürbestimmte Unternehmen ohne großen Streit durchgewinkt werden und solange nicht allzu viele komische Fragen gestellt werden, greifen die Zahnräder des Hybridstaats völlig geräuschlos ineinander«, sagte Mike Lofgren in einem Interview mit Bill Moyers.

Interessant auch, was Philip Giraldi sagt: Dass nämlich die stets so militaristische Türkei ihren eigenen Deep State hat, bei dem das Geld dank offenkundiger Kriminalität fließt.

In den USA dagegen verlässt sich der Deep State auf eine Symbiose zwischen Bankern, Lobbyisten und Rüstungsunternehmen. Diesem mutierten Hybrid gehören auch die vierte Gewalt und die Denkfabriken in Washington.

Gibt es Hoffnung für die Zukunft?

Vielleicht. Aktuell bauen sich Zwietracht und Sorge weiter auf. Diverse Gruppierungen, Einrichtungen, Organisationen und auch Teile der Bevölkerung hinterfragen und verurteilen immer lauter das Labyrinth der Macht, in dem sich der Deep State verschanzt. Die Kritiker decken das gesamte politische Spektrum ab, es gehören das Softwarereich Silicon Valley und Occupy genauso dazu wie die Tea Party, Anonymous, WikiLeaks, Anarchisten und Libertarianer von links wie rechts, die Electronic Frontier Foundation genauso wie Whistleblower wie Edward Snowden.

Können diese Gruppen – und können wir, die Menschen im Westen – die Taktik des »Teile und Herrsche« überwinden, mit der Widerstand erstickt werden soll? Möglicherweise hängt die Zukunft der Freiheit davon ab.










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